ARD-alpha

science.talk Bionikerin Ille Gebeshuber + Biologe Carl Philip Heisenberg

Anlässlich der Langen Nacht der Forschung, Österreichs größtem Forschungs-Event, berichtet Barbara Stöckl live von der Donau-Universität Krems. Zu Gast sind namhafte Forscherinnen und Forscher die spannende Experimente präsentieren und dem Publikum Rede und Antwort stehen. Zudem werden in zahlreichen Beiträgen verschiedene Forschungsstandorte und Innovationen aus Österreich vorgestellt. Im Bild: Barbara Stöckl.   | Bild: BR/Kiwi-TV/ORF

Donnerstag, 05.12.2019
15:15 bis 16:00 Uhr

ARD-alpha
2015

Bionik -eine Wissenschaft, die Biologie und Technik miteinander verbindet und sich dabei die Natur als Vorbild nimmt. Eines der bekanntesten Bionik-Produkte kennen und nutzen heute Millionen Menschen in aller Welt: den Klettverschluss und auch der selbstreinigende „Lotus-Effekt“ ist von der Natur abgeschaut. Die steirische Physikerin Ille Gebeshuber gehört zu den weltweit gefragten ExpertInnen im Bereich der Bionik und Nanotechnologie. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet sie in Malaysia um solche und andere Phänomene zu erforschen. Im Rahmen ihrer Professur an der Nationalen Universität von Malaysia begibt sie sich mit ihren Studenten regelmäßig auf Expedition in den Regenwald um die intelligenten Konstruktionspläne der Natur zu verstehen und sich Inspiration für technische Anwendungen zu holen.

Ein Blick in das Leben vor der Geburt: Welche Prozesse steuern die Form und Gestalt eines Embryonen? Dieser Frage geht der Biologe Carl-Philipp Heisenberg mit seinem Forscherteam am „Institute of Science and Technology“ in Klosterneuburg nach. Besonders interessiert sich der Forscher dabei für den Prozess ab der Teilung der befruchteten Eizelle. Als Modellorganismus für seine Forschung werden Zebrafische verwendet, da die frühe Entwicklung ähnlich jener der menschlichen Embryonen abläuft. Warum sich der Enkel des Physik-Nobelpreisträgers Werner Heisenberg („Heisenbergsche Unschärferelation“) für das Studium der Biologie entschied, verrät er im Gespräch mit Barbara Stöckl.

Redaktion: Gábor Toldy