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Quarks | Wissensmagazin Abenteuer Raumfahrt: Wie Apollo 8 die Welt veränderte

Innenraum von Apollo 8. Die Astronauten von Apollo 8 sahen als erste Menschen die Rückseite des Mondes. Betreten haben sie ihn jedoch noch nicht... . Hier erfahrt ihr warum.  | Bild: picture-alliance/dpa

Freitag, 21-12-2018
5:00 nachm. to 5:45 nachm.

ARD alpha
2018

Moderation: Ranga Yogeshwar

Vor 50 Jahren, an Weihnachten 1968, umkreist das erste bemannte Raumschiff den Mond. Die Astronauten der Apollo-8-Mission sind die ersten Menschen, die sehen wie die Erde über der Mondoberfläche aufgeht. An Heiligabend geht das Bild um die Welt. Es wird zum Symbol seiner Zeit, das die Zerbrechlichkeit der Erde offenbart.

Innerhalb von nur sieben Jahren hatte die NASA das Apollo Programm auf die Beine gestellt. Zu Beginn gab es keine Computer, keine ausreichend große Rakete, noch nicht einmal Erfahrung in der Schwerelosigkeit. Quarks erzählt wie der erste Flug der Amerikaner zum Mond dennoch beim ersten Anlauf gelang und Apollo 8 den Grundstein dafür legte, dass Neil Armstrong nur 7 Monate später als erster Mensch seinen Fuß auf den Erdtrabanten setzen konnte.

Vor 50 Jahren steckten Computer noch in den Kinderschuhen. Daher mussten Menschen die langen und komplizierten Berechnungen durchführen, die für den Erfolg der Mission entscheidend waren. Die meisten von ihnen waren schwarze Frauen. Damals nannte man sie „Computer, die Röcke tragen“. Die bekannteste unter ihnen, Katherine Johnson, hat von dem ersten Amerikaner im Weltraum bis zum Spaceshuttle-Programm die Weltraum-Missionen der NASA mathematisch begleitet.

Auf der Apollo-8-Mission wurden viele Tausend Fotos von der Mondoberfläche geschossen. Doch es ist das ungeplante Bild der aufgehenden Erde, das zur Ikone der Raumfahrt wird. Neben dem Grau des Mondes und mitten im Schwarz des Weltalls scheint unser blauer Planeten klein und zerbrechlich. Dieser Anblick inspiriert viele Menschen und gilt als Startschuss für die weltweite Umweltbewegung.

Redaktion: Gábor Toldy