ARD-alpha

Schulfernsehen Wie funktionieren Medien? - Wie entsteht ein Tatort?

Montag, 10.12.2018
09:45 bis 09:55 Uhr

  • Video bereits in der Mediathek verfügbar

ARD-alpha
2014

Die "Münchner" Kommissare sind fast die dienstältesten unter ihren Kollegen. Seit 1991 ermitteln Franz Leitmayr und Ivo Batic. Diesmal sind sie auf der Wiesn unterwegs. Dort treibt sich jemand rum, der Wiesnbesuchern Liquid Ectasy ins Bier mischt. In Verbindung mit Alkohol kann das tödlich sein. Verhörszene auf der Polizeiwache: Franz Leitmayr befragt einen jungen Mann. Er gehört zu den Hauptverdächtigen. Die Szene wird im Studio in Unterföhring gedreht. Am Set herrscht konzentrierte Ruhe: Ton, Kamera, Regie, Licht, Kostüm, Schauspieler und Komparsen - die Crew besteht aus fast 40 Leuten. Jeder muss genau wissen, was er zu tun hat, denn beim Film gilt noch mehr als anderswo: Zeit ist Geld. Jede Szene wird mehrmals durchgespielt und mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen aufgenommen, bis der Regisseur zufrieden ist. Ein Drehtag dauert beim Spielfilm in der Regel mehr als zehn Stunden. In nur 20 Drehtagen muss der 90minütige Spielfilm im Kasten sein - mehr lässt das Budget von rund einer Millionen Euro nicht zu. Dann geht es gleich in den Schnitt. Die gesamte Produktion - von der Drehbuchentwicklung bis zur Vertonung - dauert ungefähr ein Jahr. Dann hoffen alle Beteiligten auf möglichst gute Kritiken und eine sensationelle Quote.

Redaktion: Gerd Niedermayer

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