Franken


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Elferrat Sitzungspräsident Bernd Händel

Stand: 08.01.2019

Bernd Händel | Bild: BR

Bernd Händel ist einer der Veteranen der "Fastnacht in Franken". Der Nürnberger Kabarettist und Stimmenimitator trat bereits mehr als zehn Mal in der Sendung auf, unter anderem mit seiner Paraderolle "Silvester Capone". 2006 gab er sein Debüt als Sitzungspräsident der "Fastnacht in Franken".

Bernd Händel als "Silvester Capone"

Der gebürtige Nürnberger Bernd Händel steht seit über 30 Jahren auf der Bühne und begann seine Karriere bei der KG Buchnesia Nürnberg. Das Talent und die Begeisterung für die Fastnacht wurden ihm bereits in die Wiege gelegt: Seine Eltern waren bei der "Buchnesia" aktiv, Vater Willi Händel gründete zusammen mit Karl Vogt die "Peterlesboum", die über drei Jahrzehnte lang als Markenzeichen der Nürnberger Fastnacht galten. Neben unzähligen Auftritten in der Nürnberger Fastnacht steuerte Bernd Händel als Sitzungspräsident viele Jahre das närrische Treiben auf den Buchnesia-Sitzungen.

Vollblut-Künstler als Sitzungspräsident

Einem breiten Fernsehpublikum wurde er in zahlreichen Kabarett- und Fastnachts-Sendungen als Stimmenimitator bekannt. Zu seinem Repertoire gehören alle großen Politiker von Willy Brandt über Franz-Josef Strauß bis hin zu Gerhard Schröder, Edmund Stoiber und Günther Beckstein. Der Fastnacht-Verband Franken e.V. und das BR-Studio Franken haben mit Bernd Händel einen Vollblut-Künstler als Sitzungspräsidenten in ihrer Mitte, dem seine Wurzeln im fränkischen Fasching immer wichtig waren und sind.

Zur Person: Bernd Händel

Bernd Händel wird 1956 als Sohn des Sängers der Fastnachtsgruppe "Peterlesboum", Willi Händel, in Nürnberg geboren. Nach ersten Auftritten als Juniorstar beim Kinderfasching der KG Buchnesia in Buch bei Nürnberg hat er dort 1974 seine erste Bühnenpremiere bei einer Prunksitzung. Er spielt dabei seinen ersten Sketch live vor 400 Zuschauern. 1978 wird Bernd Händel Buchnesia-Präsident. Damit ist Bernd Händel mit 23 Jahren der damals jüngste Präsident in der Nürnberger Fastnacht.

Erste Soloprogramme mit Parodien von Politikern wie Franz-Josef Strauß und Willy Brandt auf Prunksitzungen interessieren auch andere Karnevalsgesellschaften. 1988 hängt er seinen gelernten Beruf als Groß- und Außenhandelskaufmann an den Nagel und steigt professionell ins Showgeschäft ein. In Karnevalssitzungen an Rhein und Ruhr brilliert er als Faschingsprofi. 1991 ist er das erste Mal bei der Fastnacht in Veitshöchheim dabei.

Es folgen weitere Auftritte in Veitshöchheim und in anderen Sendungen des BR-Studio Franken wie "Kabarett in Franken" und "Junger Wein und alte Lieder". Von 1991 bis 2006 ist Händel zehn Mal als Künstler in Veitshöchheim dabei. Seit Februar 2006 fungiert er bei der großen TV-Prunksitzung als Sitzungspräsident.


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