BR Fernsehen - Lebenslinien


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Lebenslinien - Von der Programmiererin zur Familienministerin Renate Schmidt - Die Unbeirrbare

Renate Schmidt, geboren 1943 in Coburg, ist in Fürth aufgewachsen. Früh zeigt sich ihr soziales Engagement in der Schule als Organisatorin von "Nachhilfebörsen". Als sie mit 17 Jahren ein Kind bekommt, fliegt sie vom Gymnasium. Doch findet sie bei "Quelle" Arbeit als Programmiererin – damals ein Männerberuf. Bald darauf wird sie Betriebsrätin: der Beginn einer damals beispiellosen Politikerinnen-Karriere. Sie wird unter anderem SPD-Bundestagsabgeordnete, später Familienministerin.

Stand: 18.11.2021 | Archiv

Zweimal hat sie den damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber als Gegenkandidatin herausgefordert und holte für die bayerische SPD einiges an Stimmen: die ehemalige Politikerin Renate Schmidt, genannt "die rote Renate".

Filminfo

Originalitel: Renate Schmidt - Die Unbeirrbare (D, 2022)
Regie: Steffi Illinger
Redaktion:  Christian Baudissin
Länge: 44 Minuten
VT-UT, 16:9

Renate Schmidt wächst in Coburg und Fürth auf. Als sie mit 17 Jahren ein Kind bekommt, fliegt sie vom Gymnasium.

Doch sie findet bei "Quelle" Arbeit als Programmiererin - damals ein reiner Männerberuf. Bald darauf wird sie Betriebsrätin: der Beginn einer beispiellosen Politikerinnen-Karriere.

Sie wird unter anderem SPD-Bundestagsabgeordnete, später Bundesministerin für Familie und Frauen. Aber Renate Schmidt ist auch verheiratet und Mutter dreier Kinder.

Das alles schafft sie, mit der Unterstützung ihres Manns, der für die Kinder zu Hause bleibt. Ein noch sehr unkonventionelles Familienmodell in den 1960er-Jahren.

Doch dann stirbt Gerhart plötzlich an einer Herzmuskelentzündung. Und Renate Schmidt stellt alles infrage.


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