BR Fernsehen - Lebenslinien


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Lebenslinien - Die "Filser-Buam" Valentin und Georg Bauer Die Maibaumräuber-Brüder - nochmal hingeschaut

Feste und Jahrestage bestimmen das Leben der Brüder Georg und Valentin Bauer. Jedes Jahr gedenken sie eines besonderen Coups: 1964 gelang es ihnen, den Münchner Maibaum zu stehlen. Seither ist für sie im Augustiner-Wiesnzelt täglich die Box Nr. 7 reserviert.

Published at: 8-3-2023 | Archiv

Während der gesamten Wiesnzeit ist zu Ehren von Valentin und Georg Bauer täglich die „Maibaumräuber-Boxe“ in einem Münchner Festzelt reserviert. Im Leben haben die beiden Brüder (Jahrgang 1924 und 1927) stets fest zusammengehalten, "Tino“ der Bierbrauer und "Schorsch“ der Zahnarzt.

Filminfo

Originalitel: Die Maibamräuber-Brüder - nochmal hingeschaut (D, 2018)
Regie: Jutta Henkel
Redaktion: Fatima Adollahyan
Länge: 43 Minuten
VT-UT, 16:9

Bekannt wurden die Brüder 1964, als sie mit einigen „Komplizen“ aus Massenhausen den Münchner Maibaum stahlen und mit vielen Ehrungen überhäuft wurden. Bald war das Bruderpaar aus dem Wiesntreiben nicht mehr wegzudenken.

Gemeinsam bezogen die beiden ein großes Haus in Massenhausen bei Freising mit eigener Reithalle und Ställen, denn Pferdesport gehörte neben dem Oktoberfest und jährlichen Auftritten im Verein der "Filser-Buam“ zu ihrem Lebenselixier bis ins hohe Alter.

Doch 2009 erlitt Schorsch, der Jüngere, einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Viele Jahre konnte er aber noch auf dem Hof bleiben, wo er von Tino gepflegt wurde.

Mit Schorschs Tod kurz vor Wiesnbeginn 2017 endet jedoch diese ungewöhnliche Brudergemeinschaft. Mit 93 Jahren betritt Tino solo die Maibaumräuber-Boxe. Mit einem gerahmten Bild des Bruders auf dem Biertisch feiert man dessen Andenken und … die schöne alte Zeit.


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