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Ab 30.November im Kino Holy Shit - Mit Scheiße die Welt retten

Regisseur Rubén Abruña trifft die „Poop Pirates“ aus Uganda, die Slum-Bewohnern zeigen, wie aus menschlichen Fäkalien gesundheitlich unbedenklicher Kompost hergestellt wird. Und in Hamburg und Genf entdeckt er ganze Wohngebiete, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind und aus menschlichen Fäkalien Strom und Dünger erzeugen.

Published at: 25-9-2023

Autor und Regisseur Rubén Abruña fährt mit dem Holy Shit-Emoji in der Nähe des Arc de Triomphe zu Beginn seiner weltweiten Kack-Tour. | Bild: BR/ThurnFilm GmbH/Hajo Schomerus

Filmdaten

Regie: Rubén Abruña
Drehbuch: Rubén Abruña
Redaktion: Martin Kowalczyk, Petra Felber (BR), Jutta Krug (WDR)
Produktion: Valentin Thurn Filmproduktion (Produzent: Valentin Thurn) in Koproduktion mit Peacock Film, WDR (FF), BR und SRF

Was geschieht mit unserer Nahrung, nachdem wir sie verdaut und ausgeschieden haben? Sind die Fäkalien Abfall, der weggeworfen werden muss oder eine Ressource, die wiederverwendet werden sollte? Auf der Suche nach Lösungen reist Regisseur Rubén Abruña durch die Welt.

Er folgt der Spur der menschlichen Fäkalien von den Pariser Abwasserkanälen bis zu einer der größten Kläranlagen der Welt in Chicago. Die vermeintliche Lösung, den Klärschlamm als Dünger auf die Felder zu bringen, erweist sich als Albtraum, denn sie enthalten giftige Schwermetalle und PFAS-Chemikalien.

In Philadelphia trifft Rubén Abruña Dr. Paul Rozin, einen Experten für Ekel.

Weltweit droht Dünger knapp zu werden – könnten da nicht unsere Ausscheidungen zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden? Der Regisseur trifft die „Poop Pirates“ aus Uganda, die Slum-Bewohnern zeigen, wie aus menschlichen Fäkalien gesundheitlich unbedenklicher Kompost hergestellt wird. So kann die globale Ernährungssicherheit verbessert werden.

In Hamburg und Genf entdeckt er zwei Wohngebiete, die nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind. Sie haben eigene kleine Kläranlagen und erzeugen Strom und Dünger. Das hilft dem Klima, aber auch den Flüssen und Meeren, die nicht mehr von Abwässern überdüngt werden.





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