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Mein grüner Lieblingsplatz Blühende Stars zum Frühlingsbeginn

Schluss mit dunklen Farben und Wintergrau: Bunte Blüten bringen unabhängig vom Wetter den Frühling in unsere Häuser. Um Balkonkasten, Terrassenkübel oder das Beet im Garten bereits jetzt in einen bunten Hingucker zu verwandeln, braucht es nicht viel Geschick. Mit vorgezogenen Frühlingsblühern gelingt es leicht.

Published at: 12-3-2024

Mein grüner Lieblingsplatz: Frühlingsblumen Andreas Modery

Von Andreas Modery

Sie versetzen uns in Frühlingslaune: Ranunkeln, Gänseblümchen, Primeln, Hornveilchen, aber auch vorgezogene Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen. Voraussetzung für eine lange Blütezeit ist, dass wir beim Einkauf auf gut entwickelte Wurzeln, gesundes Blattwerk und möglichst viele Knospen achten. Zuhause ist ein sonniger bis halbschattiger Standort im Freien ideal.

Stress in den vier Wänden

Narzissen als Frühlingsboten

Frühlingsblüher sind auch als Zimmerschmuck schön anzusehen, doch warme Heizungsluft verkürzt die Lebenszeit. Ein kühler Platz draußen auf der Fensterbank, Balkon oder Terrasse bietet beste Bedingungen. Beim Bepflanzen von Körben, Schalen und Kästen sollte auf hochwertige Erde geachtet werden. Diese ist vorgedüngt und versorgt die Pflanzen ca. zwei Monate lang mit allen nötigen Nährelementen. Frühlingsblüher müssen regelmäßig gegossen werden – auch bei kühlen Temperaturen. Das bedeutet: Die Erde immer leicht feucht halten -aber Staunässe vermeiden, da sie den Pflanzen schadet. Deshalb ist ein Wasserablauf im Gefäß wichtig, sowie eine Drainageschicht, die als unterste Schicht aus Steinen, Tonscherben oder Blähton eingesetzt wird. Sie sorgt dafür, dass überschüssiges Gießwasser nicht im Topf stehen bleibt, sondern abläuft.

Schutz vor den eiskalten Küssen von Väterchen Frost

Die Frühlingsblüher können zwar kühl stehen, doch Nachtfröste vertragen sie schlecht. Wenn Frost droht werden die Pflanzen mit einigen Lagen Zeitungspapier oder einem Gartenvlies abgedeckt.

Ab ins Beet!

Viele der Pflanzen sind mehrjährig! Sie können am Ende der Saison in den Garten gepflanzt werden, wo sie im nächsten Jahr wieder austreiben und blühen. So wird der Pflanzeneinkauf besonders nachhaltig! Gut zu wissen:  Wenn die mehrjährigen Pflanzen im nächsten Jahr wieder austreiben, fehlt ihnen die Temperaturbehandlung durch die Gärtner. Das bedeutet: Die Blüte wird sich erst etwas später zeigen.

Kleine Tipps:

Garten: Winterschutzvorrichtungen entfernen, aber noch nicht wegräumen, damit sie griffbereit sind, wenn Fröste drohen.

Kräuter: Damit der Thymian nicht von unter her zu stark verholzt, sollten die Triebe ein bis zwei Drittel eingekürzt werden. Bitte darauf achten, dass nicht in die verholzte Basis geschnitten wird, damit dieser Halbstrauch buschig bleibt und viele Blättchen bildet.

Obstgarten: Baumscheiben von Obstbäumen und Beerensträuchern werden mit Rindenmulch abgedeckt. Damit wird die Wasserversorgung verbessert, ungeliebte Wildkräuter (Unkräuter) werden unterdrückt.

Ziergarten: Jetzt ist die Zeit für einen Rückschnitt bei allen Gehölzen, die am diesjährigen Trieb blühen wie Schmetterlingsflieder (Buddleja) oder Hortensie.

    


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