US-Verteidigungsminister Lloyd Austin
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US-Verteidigungsminister Lloyd Austin

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Ukraine-Ticker: Lloyd Austin weist Putins Forderungen zurück

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Putins Bedingungen für Friedensgespräche zurückgewiesen. Putin hatte gefordert, dass sich die Ukraine aus den vier östlichen Regionen zurückziehe, die Russland bereits annektiert hat. Die News im Ticker.

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Die wichtigsten News zum Ukraine-Krieg im Überblick

  • US-Verteidigungsminister weist Putins Forderungen zurück (15.01 Uhr)
  • Pistorius - Putins Atomdrohungen nicht zu ernst nehmen (11.00 Uhr)
  • Kiew - Russland beschießt Ukraine mit Kinschal-Raketen (10.56 Uhr)
  • Russland meldet Abschuss von 87 ukrainischen Drohnen (07.47 Uhr)
  • Journalist von russischem Staatsfernsehen in Ostukraine getötet (00.48 Uhr)
  • Selenskyj rechnet mit US-Unterstützung auch unter einem Präsidenten Trump (00.43 Uhr)
  • Weitere Artikel und Hintergründe zum Russland-Ukraine-Krieg

21.41 Uhr: Laut Diplomaten hat Deutschland eine EU-Einigung auf Russland-Sanktionen verhindert

Deutschland hat laut Diplomaten verhindert, dass die EU ein 14. Sanktionspaket gegen Russland beschließt. Ursprünglich sollen die 27 Mitgliedstaaten geplant haben, sich vor der Ukraine-Konferenz am Wochenende in der Schweiz auf Sanktionen zu einigen. Dann aber sei das Thema Sanktionen in letzter Minute auf Veranlassung von Deutschland von der Tagesordnung genommen worden. Bisher gibt es noch keine Stellungnahme der Bundesregierung dazu.

21.28 Uhr: EU-Staaten einigen sich auf Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau

Die EU-Staaten haben sich darauf geeinigt mit der Ukraine und mit Moldau Beitrittsgespräche zu führen. Das teilte die belgische Ratspräsidentschaft am Freitag in Brüssel mit. Die Entscheidung soll in der nächsten Woche auf einem EU-Ministertreffen formell abgesegnet werden.

Die EU-Kommission hatte bereits vor einer Woche mitgeteilt, dass sie alle Voraussetzungen für den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau als erfüllt ansieht.

20.36 Uhr: USA: Alle G7-Staaten beteiligen sich an Kreditvorhaben für Ukraine

Die übrigen G7-Staaten wollen sich den USA anschließen, um der Ukraine etliche Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen, die durch eingefrorene russische Vermögenswerte abgesichert werden. Das Weiße Haus kündigte am Freitag an, sämtliche anderen G7-Partner würden entweder zu der beispiellosen Transaktion beitragen oder dabei helfen, sie umzusetzen.

Die G7-Staaten hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, der Ukraine einen 50 Milliarden Dollar (rund 46,3 Milliarden Euro) schweren Kredit zu gewähren. Als Sicherheit sollen Zinsen auf eingefrorene russische Gelder im Umfang von 260 Milliarden Dollar dienen, wie aus Diplomatenkreisen verlautete.

20.18 Uhr: G7 kritisieren Chinas Waffenhilfe für Russland

Der G7-Gipfel hat zum Abschluss die Volksrepublik China mehrfach kritisiert. Die Gruppe großer Industriestaaten (G7) haben in ihrer Abschlusserklärung zum Gipfel von China gefordert, keine Waffenteile mehr an Russland zu liefern, haben vor einer weiteren Eskalation im Südchinesischen Meer gewarnt und gleichzeitig Chinas "schädliche Überkapazitäten" im internationalen Handel verurteilt. Der Ukraine sicherten die G7 langfristige Unterstützung zu.

"Chinas anhaltende Unterstützung für die russische Rüstungsindustrie" ermögliche es Moskau, "seinen illegalen Krieg in der Ukraine fortzusetzen", heißt es in der Erklärung. Die G7 drohen außerdem weiter mit Sanktionen gegen Akteure aus China und anderen Ländern, "die Russlands Kriegsmaschinerie materiell unterstützen".

19.27 Uhr: Ukraine - Zwölf ukrainische Kinder aus russischer Hand zurückgekehrt

Zwölf ukrainische Kinder, die in russisch-besetzten Gebieten festgehalten worden waren, sind laut ukrainischen Behörden wieder in von Kiew kontrollierte Landesteile zurückgekehrt. Die drei Buben und neun Mädchen sind im Alter zwischen zwei und 17 Jahren. Das schrieb der Gouverneur von Cherson, Oleksandr Prokudin, auf Telegram. 

Die ukrainische Regierung wirft russland vor, seit Beginn seit Beginn des Krieges fast 20.000 ukrainische Kinder aus östlichen und südlichen Teilen der Ukraine entführt zu haben. Viele weitere leben seit dem Einmarsch russischer Truppen unter der Kontrolle Moskaus. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat deswegen im vergangenen Jahr einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin und die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa ausgestellt. Der Kreml bestreitet die Vorwürfe. Man habe die Kinder aus Sicherheitsgründen aus Kampfgebieten gebracht. 

18.47 Uhr: Internationaler Strafgerichtshof könnte Hackerangriffe auf Ukraine möglicherweise als Kriegsverbrechen einstufen

Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) prüfen offenbar, ob mutmaßliche russische Hackerangriffe auf zivile ukrainische Ziele Kriegsverbrechen darstellen. Das hat die Nachrichtenagentur Reuters hat von insgesamt vier mit dem Fall vertrauten Personen erfahren. Diese Hackerangriffe seien für Menschen lebensgefährlich gewesen, weil die Strom- und Wasserzufuhr unterbrochen worden oder der Notruf gekappt worden sei, sso einer der Insider. Eine Anklage des Gerichts wäre die erste ihrer Art.

18.44 Uhr: Selenskyj bei Friedensgipfel in der Schweiz angekommen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für den geplanten Friedensgipfel in der Schweiz eingetroffen. Von den Vertretern der 160 eingeladenen Ländern sollen 100 Länder repräsentiert sein. Gehen soll es um die Themen atomare Sicherheit, Lebensmittelsicherheit und die Rückkehr aller Kriegsgefangenen und verschleppten Menschen in die Ukraine. 

Ziel des Gipfels ist es, eine möglichst breite internationale Unterstützung für Selenskyjs Friedensplan mit einem vollständigen Abzug Russlands vom ukrainischen Territorium zu gewinnen.

17.35 Uhr: Selenskyj: Putins Bedingungen gleichen "Ultimatum" von "Hitler"

Die Bedingungen Russlands für ein Ende des Krieges hat der ukrainische Präsident Selenskyj als ein "Ultimatum" bezeichnet. Er lehnte es ab, Gebiete an Russland abzutreten, und verglich den Vorschlagmit dem Vorgehen von Adolf Hitler im Zweiten Weltkrieg. "Hitler hat das gleiche gemacht, als er sagte 'Gebt mir einen Teil der Tschechoslowakei und wir beenden das Ganze', aber nein, das sind Lügen." Der russische Präsident Wladimir Putin "will, dass wir einen Teil unseres besetzten Territoriums abtreten", sagte Selenskyj am Freitag dem Sender Sky TG24 am Rande des G7-Gipfels in Italien. "Aber er will auch die Teile, die nicht besetzt sind."

Kremlchef Putin hatte zuvor gesagt, sein Land werde alle Kampfhandlungen einstellen und Gespräche aufnehmen, wenn die Ukraine sich aus den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja zurückziehe und auf eine Mitgliedschaft in der Nato verzichte. Die russisch besetzten Gebiete sollten dann an Russland übergeben werden.

17.33 Uhr: Russland - Ukraine beschießt Umschlagplatz für Gasexporte

Russland meldet ukrainische Angriffe auf einen Umschlagplatz für russische Gasexporte auf russischem Territorium. Wie Alexej Smirnow, der Gouverneur der Region Kursk, auf Telegram schreibt, habe die Ukraine mehrere Siedlungen angegriffen, darunter die Stadt Sudscha. Dort befinde sich das letzte funktionierende Verteilzentrum für russische Gasexporte nach Europa über die Ukraine.

Laut Smirnow sind zwei Menschen verletzt worden, Schäden an der Gasinfrastruktur erwähnte er nicht. Die zuständige ukrainische Betreiberfirma erklärt, dass der russische Gastransit nicht von den Angriffen betroffen sei.

16.08 Uhr: Biden und Meloni wollen Russland mehr zur Kasse bitten

US-Präsident Joe Biden und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wollen Russland für seinen Angriffskrieg in der Ukraine weitere Kosten auferlegen. Man werde alle verfügbaren Optionen verfolgen, so eine gemeinsame Erklärung der beiden. Das werde auch all diejenigen betreffen, die die russische Kriegsmaschinerie unterstützten.

15.01 Uhr: US-Verteidigungsminister weist Putins Forderungen zurück

Die jüngsten Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs stoßen auch bei den USA umgehend auf Widerstand. Putin könne keine solchen Forderungen an die Ukraine stellen, sagt US-Verteidigungsminister Lloyd Austin vor Journalisten am Sitz der Nato in Brüssel. "Er ist in keinerlei Position, in der er der Ukraine diktieren könnte, was sie für Frieden tun müsse."

12.52 Uhr: Putin umreißt Bedingungen für Friedensgespräche

Der russische Präsident Wladimir Putin formuliert Bedingungen für Friedensgespräche mit der Ukraine. Russland ist demnach bereit, die Kämpfe einzustellen und Gespräche aufzunehmen, wenn sich die ukrainischen Streitkräfte aus den vier östlichen Regionen zurückziehen, die von der Regierung in Moskau bereits annektiert wurden. Die Ukraine müsse zudem ihre Bestrebungen aufgeben, der Nato beizutreten.

Russland würde Putin zufolge einen sicheren Abzug der ukrainischen Truppen gewährleisten. Der russische Präsident sagt, es gehe bei dem Friedensvorschlag nicht um eine zeitlich begrenzte Feuerpause, sondern darum, den Konflikt vollständig zu beenden. Sollten die Ukraine und der Westen jedoch den jüngsten russischen Vorschlag ablehnen, würden sich die Bedingungen für einen neuen Vorschlag ändern und die Lage auf dem Schlachtfeld nicht zugunsten der Ukraine gestalten.

11.45 Uhr: Putin - westliches Modell für globale Sicherheit zusammengebrochen

Kremlchef Wladimir Putin sieht das nach seinen Worten "westliche Modell" zur globalen Sicherheit als gescheitert an. Man werde derzeit Zeuge, wie das europäisch-transatlantische System zusammenbreche, sagt Putin auf einem Treffen mit Vertretern des russischen Außenministeriums. Die Welt habe diesbezüglich einen Punkt erreicht, an dem es kein zurück mehr gebe. Er wirft insbesondere den USA vor, mit einem Rückzug von Rüstungsvereinbarungen die globale Sicherheit zu untergraben. Putin fordert den Aufbau eines neuen globalen Sicherheitssystems. Dieses werde jedem offenstehen, auch der Nato.

11.39 Uhr: Finnland - Luftraum vermutlich durch vier russische Flugzeuge verletzt

Der finnische Grenzschutz hegt nach eigenen Angaben den Verdacht, dass am vergangenen Montag vier russische Militärflugzeuge den Luftraum des nordeuropäischen Landes verletzt haben. Das Verteidigungsministerium war zunächst nur von einer Maschine ausgegangen. Doch je mehr die Untersuchung des Vorfalls voranschreite, umso mehr gebe es Gründe zu vermuten, dass auch mit drei weiteren Flugzeugen Gebietsverletzungen begangen worden seien, erklärt die Grenzschutzbehörde. Es habe sich wahrscheinlich um zwei Bomber und zwei Kampfjets gehandelt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde zuletzt im August 2022 eine Territorialverletzung durch russische Luftfahrzeuge festgestellt. Anders als damals ist Finnland inzwischen Mitglied der Nato.

11.29 Uhr: Neun Verletzte in der Ukraine nach gegenseitigem Beschuss

Die Ukraine und Russland haben sich in der Nacht zum Freitag gegenseitig mit dutzenden Drohnen und Raketen angegriffen. In der Ukraine wurden nach Behördenangaben mindestens neun Menschen verletzt, während in der russischen Grenzregion Woronesch ein Treibstofflager beschädigt wurde. 

11.00 Uhr: Pistorius - Putins Atomdrohungen nicht zu ernst nehmen

Boris Pistorius (SPD) sieht vorerst kein Eskalationsrisiko durch die Atomwaffen-Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Wir dürfen uns nicht von jeder Äußerung von ihm ins Bockshorn jagen lassen", sagte Pistorius am Freitag anlässlich eines Treffens der nuklearen Planungsgruppe der Nato in Brüssel.

Putin habe eine besondere Art, "diesen hybriden Krieg zu führen", sagte Pistorius weiter: "Mal droht er, mal lockt er, mal zeigt er sich irritiert, dann wieder aggressiv." Deutschland und die Nato müssten lernen, damit umzugehen und bei der Unterstützung der Ukraine und der eigenen Verteidigung und Abschreckung Kurs halten.

10.56 Uhr: Kiew - Russland beschießt Ukraine mit Kinschal-Raketen

Die russische Luftwaffe hat nach Kiewer Militärangaben am Freitag mehrere Ziele in der Ukraine mit der gefürchteten Hyperschallrakete Kinschal (Dolch) beschossen. Im westukrainischen Gebiet Chmelnyzkyj waren am frühen Vormittag mehrere Explosionen zu hören, wie der öffentliche Sender Suspilne unter Berufung auf Anwohner berichtete. Dort liegt bei der Stadt Starokostjantyniw ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt der Ukraine. Auch nahe der Hauptstadt Kiew gab es Explosionen. Dabei handelte es sich um Feuer der Flugabwehr, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram schrieb.

Schon in der Nacht hatte Russland die Ukraine mit einem kombinierten Luftangriff durch Marschflugkörper, Raketen und Kampfdrohnen überzogen. Auch dabei kam eine Kinschal zum Einsatz, wie die Luftwaffe mitteilte. Diesen offiziellen Angaben nach konnten 7 von 10 Marschflugkörpern der Typen Ch-101 und Ch 555 sowie alle 17 Drohnen abgefangen werden. Drei ballistische Raketen Iskander-M schlugen im Gebiet Saporischschja ein.

10.09 Uhr: Ukraine hofft auf Unterstützung neutraler Fans bei EM

Der ehemalige Stürmer-Star Andrij Schewtschenko hofft bei den EM-Auftritten der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft auf die Unterstützung neutraler Fans. "Ich glaube, dass sich das Team bei der Europameisterschaft nicht allein fühlen wird", sagte der Präsident des Verbandes in einem Interview der italienischen Tageszeitung "La Stampa" am Freitag. "Wir waren gezwungen, woanders zu spielen, weit weg von unserer Heimat und unseren Wurzeln, und wir haben immer viel Wärme gefunden, Menschen, die sich für unsere Geschichte interessieren."

Im Video: Nato übernimmt Federführung bei Ukraine-Hilfen

Fassade des Nato-Hauptquartiers
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Nato übernimmt Federführung bei Ukraine-Hilfen

09.00 Uhr: Ostseerat-Außenminister beraten über Abwehr russischer Bedrohungen

Die Außenminister des Ostseerats beraten in Finnland über die Abwehr hybrider Bedrohungen durch Russland. In Arbeitssitzungen sollte es am Freitag in Porvoo in der Nähe der Hauptstadt Helsinki um eine stärkere Krisenvorsorge und Widerstandsfähigkeit im Ostseeraum sowie einen umfassenden Ansatz zur Abwehr von Cyberangriffen, Sabotage oder Desinformation durch Russland gehen. Für Deutschland nimmt Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) an den Beratungen teil. 

08.57 Uhr: Botschafter - Mehr als 100 Zusagen für Friedenskonferenz

Nach Angaben des ukrainischen Botschafters in Deutschland haben mehr als hundert Länder ihre Teilnahme an der bevorstehenden Friedenskonferenz in der Schweiz zugesagt. "Es ist schon ein Erfolg, dass so viele Staats- und Regierungschefs und Vertreter von Ländern nicht nur aus Europa, sondern aus der ganzen Welt in die Schweiz kommen und über die Grundlagen einer möglichen künftigen Friedensruhe sprechen", sagte Botschafter Oleksii Makeiev am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin".

07.47 Uhr: Russland meldet Abschuss von 87 ukrainischen Drohnen

Russland hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zum Freitag 87 ukrainische Drohnen abgeschossen. 70 von ihnen seien in der südlichen Region Rostow abgewehrt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In der Regionalhauptstadt Rostow am Don liegt das für den Militäreinsatz in der Ukraine zuständige Hauptquartier der russischen Armee. 

07.09 Uhr: Ukrainische Fußballstars werben vor EM-Start um Unterstützung

In einer emotionalen Videobotschaft haben die Fußball-Nationalspieler der Ukraine kurz vor dem EM-Start den Fokus auf den Krieg in ihrer Heimat gelenkt. Darin werden Bilder der durch den russischen Überfall zerstörten Städte gezeigt, Mychajlo Mudryk (FC Chelsea), Oleksandr Sintschenko (FC Arsenal) sowie Andrij Lunin (Real Madrid) und weitere Spieler nennen die Namen ihrer Heimatorte. Diese seien "von der russischen Aggression betroffen – sie sind entweder beschädigt oder vorübergehend besetzt", heißt es in dem Video: "Unsere Städte würden gerne die EURO ausrichten, aber sie kämpfen für die Freiheit." Das Turnier in Deutschland soll dem kriegsgeplagten Land auch Aufmerksamkeit bescheren.

05.16 Uhr: Südkorea und USA warnen vor engeren Militär-Beziehungen zwischen Nordkorea und Russland

Südkoreas Vizeaußenminister Kim Hong-kyun und der stellvertretende US-Außenminister Kurt Campbell haben ein "dringendes Telefongespräch" über einen möglichen bevorstehenden Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Nordkorea geführt. Dies teilte das Außenministerium in Seoul am Freitag mit. Putins Besuch dürfe nicht zu einer engeren militärischen Zusammenarbeit zwischen Pjöngjang und Moskau führen. Dies verstoße gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

"Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, weiterhin eng zusammenzuarbeiten und resolut auf Provokationen Nordkoreas gegen Südkorea und auf Handlungen, die die Spannungen in der Region erhöhen, zu reagieren", heißt es in einer Erklärung des Ministeriums. Man werde die regionalen Entwicklungen genau beobachten.

00.48 Uhr: Journalist von russischem Staatsfernsehen in Ostukraine getötet

Ein Journalist des russischen Staatssenders NTV ist nach Angaben seines Senders bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der von Russland besetzten Ostukraine getötet worden. Ein weiterer Journalist und ein die Reporter begleitender Offizier seien bei dem Angriff in Holmiwskyj, einem von Russland kontrollierten Dorf nahe der Frontlinie in der ostukrainischen Region Donezk, verletzt worden, berichtete der Sender NTV am Donnerstag.

00.43 Uhr: Selenskyj rechnet mit US-Unterstützung auch unter einem Präsidenten Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt nicht, dass sich die US-Unterstützung mit einer möglichen Wahl des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner Donald Trump ändern wird. "Wenn das Volk hinter uns steht, wird jeder Führer in diesem Kampf für die Freiheit hinter uns stehen", antwortete Selenskyj auf Fragen zum neuen Sicherheitsabkommen der Ukraine mit den USA.

Die Menschen unterstützten die Ukraine wegen ihrer gemeinsamen Werte und ihrer Empathie für das ukrainische Volk. Donald Trump hat sich wiederholt skeptisch über den fortgesetzten Kampf der Ukraine geäußert und einmal gesagt, dass er den Konflikt an seinem ersten Tag im Amt beenden würde.

Freitag, 14. Juni 2024

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