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Medienwissenschaftler und Computerarchäologe Höltgen, Stefan

Dr. Stefan Höltgen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität und leitet hier ein Forschungsprojekt zur Archäologie der frühen Mikrocomputer und ihrer Programmierung. Daneben schreibt er Artikel und Kritiken zu den Themen Computer, Medien, Kultur und Technik.

Stand: 28.04.2016 | Archiv

"Die Informatik ist natürlich, wie jede andere Ingenieurswissenschaft auch, sehr stark gegenwartsfixiert: Sie ist darauf bedacht, Ingenieure auszubilden, die Programmierer werden, die Computer bauen. Und wir haben ja auch Probleme, für die wir neue Computer und neue Software brauchen, d. h. es wäre ja Unsinn, einen solchen Studiengang sozusagen historisch anzulegen. Nichtsdestotrotz zeigt sich an vielen, vielen Beispielen, dass die Kenntnis von alten Techniken und alten Programmiersprachen auch bei neuen Problemen helfen kann, nämlich über diese Sache sozusagen ganz grundsätzlich noch einmal mittels des historischen Blickwinkels nachzudenken."

Stefan Höltgen

Zur Person

  • Geboren
  • 1971
  • Ausbildung
  • 1996-2000 Studium Germanistik, Philosophie, Soziologie und Medienwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2009 Promotion zum Dr. phil.
  • Beruf
  • Medienwissenschaftler

Funktionen und Ämter

  • Aktuelle Funktion
  • Medienwissenschaftler
  • Ämter/berufliche Stationen
  • Seit 2008 freier Journalist und Publizist in Berlin
  • 2007-2012 Mitarbeiter beim freien Forschungsverbund Post-apocalypse Studies
  • Seit 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medientheorien des Fachgebiets Medienwissenschaft der Humboldt-Universität, Forschungsprojekt zur Archäologie der frühen Mikrocomputer und ihrer Programmierung
  • 2013-2015 Chefredakteur des Retro-Magazins
  • Seit 2013 Organisation des Vintage Computing Festivals Berlin
  • Seit 2015 Mitherausgeber der Reihe Computerarchäologie und Redakteur der Zeitschrift Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geisteswissenschaft (GRKG)

Erstsendung: 3.6.2016


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