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Krimi mit Gustl Bayrhammer Tatort: Usambaraveilchen

Von links: der Staatsanwalt (Franz Hanfstingl), Frau Berg (Maria Körber) und Kriminalhauptkommissar Veigl (Gustl Bayrhammer). | Bild: BR/Foto Sessner

Samstag, 9-3-2024
11:25 nachm. to 12:50 vorm.

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Deutschland 1981

Rechtsanwalt Berg, verheiratet und Vater zweier Söhne, hat seit fünf Jahren eine Geliebte, die junge Apothekerin Ulla Brendl. Die Situation, in die er sich im Laufe dieser Jahre hineinmanövriert hat, zwingt ihn, beide Seiten zu belügen. Das wird ihm unerträglich.

Ungern und halbherzig trennt er sich von Ulla, umso zögernder, da sie schon einmal einen Selbstmordversuch unternommen hat. Am Tag nach der Trennung reist Berg nach Ingolstadt, um gemeinsam mit einem Kollegen eine Verteidigung zu übernehmen. Schon bald nach seiner Ankunft in Ingolstadt packt ihn die Unruhe und er versucht vergeblich, Ulla telefonisch zu erreichen. Ohne seinen Gastgebern Bescheid zu geben, kehrt er nach München zurück.

Einige Tage später wird Ulla Brendl in ihrem Appartement erschossen aufgefunden. Kommissar Veigl kann sich zunächst auf die Aussage des Wohnungsnachbarn stützen, der beobachtet hat, dass Ulla Brendl oft von einem Herrn besucht wurde, und dass zuletzt eine Dame bei ihr war, die ein weißes Usambaraveilchen mitgebracht hat.

Bei näherer Untersuchung des Falls fühlt sich Veigl an seinen ehemaligen Kollegen und Stammtischbruder, Rechtsanwalt Berg, erinnert. Als der Nachbar Berg auf einem Foto identifiziert, bestätigt sich Veigls Verdacht. Weitere Nachforschungen, die Veigl nun anstellen muss, bringen ihn in Konflikte.

Restaurierte Fassung

Besetzung

Rolle: Darsteller:
Kriminalhauptkommissar Veigl Gustl Bayrhammer
Kriminalobermeister Brettschneider Willy Harlander
Kriminalhauptmeister Lenz Helmut Fischer
Rechtsanwalt Berg Stefan Orlac
Frau Berg Maria Körber
Ulla Brendl Karin Kernke
Froschhammer Robert Naegele
Fräulein Seufzger Marianne Lindner
Wiedemann Wolfgang Büttner
Rechtsanwalt Runau Otto Stern

Autor: Herbert Rosendorfer
Kamera: Eduard Windhager
Regie: Wilm ten Haaf
Musik: Erich Ferstl
Redaktion: Claudia Simionescu