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Unkraut Das große Artensterben: Wie viel Raum geben wir der Natur?

Montag, 23.10.2017
19:00 bis 19:30 Uhr

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Deutschland 2017

Moderation: Karin Kekulé

Noch immer verschwinden Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich. Damit unser Naturerbe auch in Zukunft besteht, braucht es keine isolierten Winkel, in denen die Natur ihr Dasein fristen darf, sondern ein Netz an Lebensräumen. Ein Paradebeispiel dafür ist das „Grüne Band“ an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Für ihr Engagement am „Grünen Band“ werden Naturschützer Ende Oktober mit dem Umweltpreis 2017 ausgezeichnet. "Unkraut" stellt die Preisträger vor.
Auch die EU hat längst erkannt, wie wichtig vernetzte Lebensräume sind. Mit dem Naturschutzprojekt Natura 2000 sollen europaweit typische Lebensräume erhalten und vernetzt werden. In den 1990er Jahren ging es anfangs schleppend voran, mittlerweile aber hat Bayern ausreichend Biotope ausgewiesen. Trotzdem gibt es noch Probleme. In der Jachenau im Tölzer Land etwa sorgen solche Vorhaben für Unmut bei Waldbesitzern und Landwirten. "Unkraut" zeigt aber auch Beispiele, in denen Naturschutz und Landwirtschaft vorbildlich zusammenarbeiten.

"Unkraut"-Moderatorin Karin Kekulé besucht diesmal ein seltenes Hangquell-Moor im Ampertal bei Freising. Dabei trifft sie Prof. Hubert Weiger, den Vorsitzenden des BUND Naturschutz und die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf.

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Redaktion: Petra Kindhammer

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Hartnäckig und hintergründig berichtet das Umweltmagazin UNKRAUT jeden 2. Montag über die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz in Bayern. UNKRAUT deckt Umweltsünden auf, spürt nach, was die Menschen bewegt und steht mit Rat und Tat zur Seite.

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