So geht ihr nachhaltig shoppen

Fast Fashion vs. fair Fashion So geht ihr nachhaltig shoppen

Stand: 14.04.2016

"Made in China", "Made in Kambodscha", "Made in Bangladesch": Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, was die Zettelchen in unseren Klamotten bedeuten. Denn es gibt genug Reportagen, die unsere Billigkleider schon an ihren Ursprungsort verfolgt haben, genug Studien über Hungerlöhne und Chemikalien, genug Bilder von Textilarbeiterinnen und den Opfern des Rana Plaza Fabrikgebäudes.


Und wir tragen dazu bei, denn das Verhältnis zu unseren Klamotten hat sich verändert. Kleidung zählte früher zu den Gebrauchswaren - wie ein Tisch, ein Laptop oder eine Lampe. Mittlerweile sind Textilien für viele von uns Verbrauchsware - wie Essen, Kaffeebecher, Taschentücher. Statt besonders auf sie zu achten oder sie reparieren zu lassen, werfen wir sie weg. Nur, weil sie ein Loch haben oder uns nicht mehr gefallen.




Der Begriff "Fast Fashion" fasst diese Entwicklung zusammen: Super schnell und billig nach den neuesten Trends produziert und von uns in rauen Mengen gekauft. Die Kosten tragen in den meisten Fällen die Textilarbeiterinnen und am Ende unsere Umwelt.



Es ist nicht so, als wüssten wir das alles nicht. Wir müssen uns nur damit auseinandersetzen und aufhören, es zu ignorieren. Wir haben uns aktuelle Studien und Zahlen angeschaut, mit Experten gesprochen und nach Alternativen gesucht. Alle Inhalte zu diesem Schwerpunkt sind unten in der Übersicht zu finden. Damit sich am Ende jeder selbst die Frage stellen kann: Find ich wirklich, dass Fast Fashion mir noch gut steht?


Faire Mode Engel Teufel | Bild: BR zum Artikel Ehrlich gesagt Warum ich immer noch keine faire Mode trage

Fünf Gründe gegen faire Mode – und fünf Argumente, warum sie Schwachsinn sind. Ein Streitgespräch mit mir selbst über Fashion, Ethik und darüber, warum ich wirklich nichts zum Anziehen habe. [mehr]

Liebling | Bild: Liebling zum Artikel Fairness & Fashion Diese Bayern ziehen euch richtig gut an

Nachhaltige Kleidung tragen und trotzdem nicht wie ein Ökohansel rumlaufen? Läuft! Ökologische Mode kann richtig gut aussehen - mit geilen Mustern, Schnitten und sogar Glitzer. Das beweisen viele bayerische Modelabels. [mehr]

Fast Fashion in Zahlen | Bild: BR zum Artikel Fast Fashion in Zahlen "Menschen sterben für unsere Klamotten"

Fast Fashion klingt wie Fast Food - man weiß, dass es es geiler geht, aber kauft trotzdem bei H&M, Zara & Co. Aber was heißt Fast Fashion eigentlich genau? [mehr]

Mimi Sewalski | Bild: Mimi Sewalski zum Artikel Interview mit Mimi Sewalski "Große Konzerne erfinden oft eigene faire Siegel"

Fast Fashion ist wie Fast Food – kennt man nichts anderes, will man nicht anderes. Fair-Fashion-Expertin Mimi Sewalski aber kennt Alternativen. So könnte die Bio-Ananas bald nicht nur gut schmecken, sondern sich auch gut tragen. [mehr]

Shoppen heute vs. früher | Bild: BR zum Artikel Fast Fashion Shoppen heute vs. früher

Noch nicht ganz verstanden, was "Fast Fashion" sein soll? PULS hat junge Menschen nach ihrem Shoppingverhalten gefragt und ältere, wie das bei ihnen früher war. Das Video bringt auf den Punkt, was Fast Fashion bedeutet. [mehr]

Fair Shoppen | Bild: BR zum Artikel Einkaufstipps Fair shoppen leicht gemacht

Ihr wollt nichts kaufen, wofür andere ausgebeutet wurden, aber es ist euch viel zu kompliziert, beim Einkaufen darauf zu achten? Mit diesen Shoppingtipps wird fair viel einfacher - und ihr müsst nicht auf Style verzichten. [mehr]

PULS Moderatorin Ariane Alter in einem fairen Modeladen | Bild: BR zum Video Faire Kleidung Warum kauft keiner faire Mode?

Eigentlich wissen wir alle, unter welchen Bedingungen 5-Euro-Shirts hergestellt werden. Trotzdem kaufen nur wenige faire Kleidung. Sind wir zu konsumgeil, zu faul oder ist faire Mode einfach zu teuer und nicht stylish genug? [mehr]

Frida Ottesen mit Textilarbeiterin in "Sweatshop - Deadly Fashion" | Bild: Screenshot / "Sweatshop - Deadly Fashion" zum Artikel Interview mit Frida Ottesen Wie aus einer Fashionbloggerin eine Mode-Aktivistin wurde

Für die Webdoku "Sweatshop - Deadly Fashion" arbeitete die Norwegerin Frida Ottesen in einer Textilfabrik. Das machte sie nicht nur berühmt, sondern veränderte auch ihr Leben nachhaltig - im wahrsten Sinne des Wortes. [mehr]

Szene aus "Sweatshop-Deadly Fashion" | Bild: aftenposten.no zum Artikel Webdoku "Sweatshop - Deadly Fashion" Wenn Modeblogger auf Textil-Sklaven treffen

Diese Doku ist außergewöhnlich: Eine norwegische Zeitung schickt drei junge Modeblogger in eine Textilfabrik nach Kambodscha. Was sie dort sehen, bringt sie an ihre Grenzen. Der Regisseur von "Sweatshop - Deadly Fashion" erzählt. [mehr]

Szene aus der Dokumentation "The True Cost" | Bild: Pressebilder The True Cost zum Artikel Fast-Fashion-Doku "The True Cost" Der wahre Preis der Billigmode

Ein T-Shirt für fünf Euro: Die meisten wissen, dass so billige Klamotten nicht fair produziert sein können, aber schlagen trotzdem zu. Die Dokumentation "The True Cost" zeigt, wer darunter leidet - auch außerhalb der Sweatshops. [mehr]

Soziale Win-Win-Projekte | Bild: BR zum Artikel Soziale Projekte für Egoisten Heldenhaft eigennützig

Egoisten denken nur an sich – ja, und? Klar ist es ehrenhaft, sich aufzuopfern und seine Freizeit der Wohltat zu widmen. Alles lobenswert, aber auch wenig attraktiv. Zum Glück muss man nicht immer zurückstecken, um Gutes zu tun. [mehr]