Rundfunk über die Kabeldose
Das Kabel - einst aus Steuergeldern aufgebaut - ist ein favorisierter TV-Verbreitungsweg der Deutschen: Die Hälfte aller Fernsehhaushalte beziehen ihre Fernsehprogramme über die Kabeldose und bezahlen dafür auch zusätzliche Kabelgebühren an ihren Kabelnetzbetreiber.
Digitales Kabel bereits seit Jahren verfügbar
Noch empfangen die meisten Zuschauer ihre Programme analog. Dabei gibt es die digitalen Angebote von ARD und ZDF schon seit einigen Jahren im Kabel. Pro Kabelkanal lassen sich ein analoges oder etwa acht digitale Fernsehprogramme übertragen. Das spart Platz und erhöht die Anzahl der übertragbaren TV-Programme.
Moderne Kabelnetze für Internet und Telefonie
Heute beginnt sich das Kabelnetz zu wandeln: Vom ehemals reinen Transportmedium für Radio und TV, das Signale in nur eine Richtung - vom Programmanbieter zum Kunden - leitet, zum bidirektionalen Kommunikationsmedium, das neuerdings auch Internet und Telefonie anbietet. Dazu räumen Kabelnetzbetreiber fleißig Kabelkanäle frei und wandeln sie technisch um: So werden die ehemaligen Fernsehkanäle 2-4 (Band I) teilweise als Rückkanäle für den Internetanschluss übers Kabel verwendet.

Wetter

