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Wofür wir Island feiern Fußball? Ja klar, aber da geht noch ein bisschen mehr Action

Ja, auch wir sind plötzlich Island-Fans und würden ihnen sogar den EM-Titel gönnen. Dabei gehört Fußball eigentlich gar nicht zum Standard-Sportprogramm der Isländer, die meisten sind sportlich ganz anders unterwegs.

Von: Carolin Schwarz

Stand: 30.06.2016 | Archiv

Actionsport in Island | Bild: BR

Eigentlich bräuchte Island ja gar keine künstlich errichteten Sportstätten wie Fußballplätze oder Skateparks. Denn direkt vor der Haustür gibt's Vulkane, fette Flüsse und Landschaften, wo kilometerweit kein Mensch zu sehen ist, also ein perfekter Abenteuerspielplatz für Actionsportler. Und den nutzen die Isländer auch! Deshalb solltet ihr nicht nur die isländischen Fußballer krass abfeiern, sondern auch die anderen Sportarten, in denen die Isländer richtig groß sind:

1. Mountainbiking

Biker finden dort die beste Abwechslung – Trails über Gebirgsgrate, Schluchten, Geysire und Vulkan-Asche. Auf Asche zu fahren soll sich übrigens fast so anfühlen, wie auf Schnee. Auf Island sind auch schon jede Menge Mountainbike-Edits entstanden, allerdings spielt das isländische Wetter nicht immer ganz so mit… Dirt programmiert.

2. Kajak fahren

Raften auf der Isar – darüber lachen die Isländer nur. Auf Island stürzt man sich mit dem Kajak Wasserfälle hinunter. Der spektakulärste ist der Aldeyjarfoss, mit 20 Metern Höhe der höchste befahrbare Wasserfall der Welt. Oder der Godafoss, der Wasserfall der Götter, wo immer ein paar Zuschauer warten, bis sich der nächste Kajakfahrer traut.

3. Skitouren

Island – Skandinavien – ewiger Winter? Naja, ewig ist er nicht, aber perfekt für Wintersportler! Die Tröllaskagi Halbinsel im Norden gilt als schneesicherstes Gebiet Islands und die Hänge gehen bis zum Meer runter. Mittlerweile ist hier auch einer der zwei Spots für Arctic Heliskiing.

4. Klettern

Die großen Vulkane und Vulkanfelsen auf Island sind eigentlich ein Kletterparadies. Trotzdem entwickelt sich die Kletterszene erst seit ein paar Jahren. Das Hvannadalshnjúkur, am Kopf des Vatnajökull Gletschers, ist eines der größten und weitläufigsten Klettergebiete. Aber eigentlich findet man überall irgendeinen Felsen, den noch keiner vorher beklettert hat.

5. Crossfit

Jaja, wir wissen schon, dass Crossfit kein Outdoor-Klassiker ist. Trotzdem fahren die Isländer da voll drauf ab. Somit nicht verwunderlich: Die fitteste Frau der Welt ist eine Isländerin und – es geht kaum passender – sie heißt Annie Thorisdottir, übersetzt Thors Tochter. Reiner Zufall, denn der Nachname setzt sich im Isländischen immer aus dem Vornamen des Vaters und der jeweiligen Endung für Tochter oder Sohn zusammen. Wie passend.


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