Ukraine-Friedenskonferenz ringt offenbar noch um Abschlusserklärung

Luzern: Die internationale Friedenskonferenz für die Ukraine ist in ihren zweiten und damit letzten Tag gestartet. Unklar ist derzeit, ob es in der Schweiz zu einer Abschlusserklärung kommt und wie diese formuliert sein wird. Nach ARD-Informationen kursiert derzeit ein Entwurf, in dem Russland nicht als "Aggressor" bezeichnet wird. Vorher hatte die Nachrichtenagentur Reuters von einem Entwurf berichtet, in dem Russland klar als Verantwortlicher für den Krieg in der Ukraine benannt wird. Aktuell diskutieren die Teilnehmer unter anderem über die nukleare Sicherheit, Getreideexporte aus der Ukraine und das Schicksal von Kriegsgefangenen und entführten ukrainischen Kindern. An der Konferenz nehmen Staats- und Regierungschefs sowie andere hochrangige Delegierte aus 100 Staaten und internationalen Organisationen teil. Russland war nicht eingeladen, China nimmt ebenfalls nicht teil.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 16.06.2024 11:00 Uhr

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