Rukwied nennt geplante Entlastungen für Bauern einen "Hohn"

Cottbus: Auf dem Deutschen Bauerntag hat Verbandspräsident Rukwied der Bundesregierung schwere Vorwürfe gemacht. Diese habe bewiesen, dass sie nichts von Agrarpolitik verstehe, sagte Rukwied. Die von der Koalition geplanten Entlastungen für Landwirte nannte er einen Hohn. Das Paket sei "Lichtjahre" von dem entfernt, was gebraucht werde. Neue Auflagen kämen hinzu. So ist das geplante Tierschutzgesetz nach den Worten des Bauernpräsidenten nicht praktikabel und geht weit über EU-Recht hinaus. Das Gesetz werde - so Rukwied - "noch dem letzten Schweinehalter das Licht ausknipsen". Schon jetzt habe man nur noch rund 15.000 Schweinehalter in Deutschland. Der Abwärtstrend müsse endlich gestoppt werden. Dafür braucht es nach Ansicht Rukwieds auch Erleichterungen im Bau- und Umweltrecht. - Rukwied stellt sich in Cottbus zur Wiederwahl für eine weitere Amtszeit.

Sendung: BR24 Nachrichten, 26.06.2024 13:15 Uhr

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