Lage in spanischem Unwettergebiet weiter angespannt

Valencia: Auch Tage nach der Flutkatastrophe in Spanien ist die Lage im Überschwemmungsgebiet dramatisch. Rund 70 valencianische Dörfer sind nach wie vor mit einer Schlammschicht überzogen. Die Stromversorgung konnte größtenteils wieder hergestellt werden. Doch funktionieren vielerorts die Telekommunikationsnetze nicht. Es fehlt an Lebensmitteln und Trinkwasser. Viele Menschen kommen nicht an dringend notwendige Medikamente. Die spanische Zentralregierung hat über das Wochenende 10.000 Soldaten und Polizisten in das Katastrophengebiet geschickt. Außerdem sind mehr als 15.000 freiwillige Helfer mit Schaufeln, Eimern und Besen angekommen. Seit den Unwettern am Dienstag wurden inzwischen 213 Menschen tot aufgefunden.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.11.2024 12:00 Uhr

Zur BR24 Startseite