Europäischer Gerichtshof verurteilt Russland

Straßburg: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland wegen Menschenrechtsverletzungen auf der Krim verurteilt. Die Richter gaben damit einer Klage der Ukraine statt. Dabei ging es um "illegale Verhaftungen", die "Unterdrückung nicht-russischer Medien" und "entschädigungslose Enteignungen". Die Richter in Straßburg sagten wörtlich: "Die Vorfälle waren so zahlreich und miteinander verbunden, dass es sich um systematische Verletzungen handelt". Russland erkennt die Urteile des Gerichtshofs allerdings nicht an. Moskau hatte die Krim im März 2014 ins eigene Staatsgebiet aufgenommen. Die Regierung in Kiew und der Westen verurteilten dies und sprachen von einer völkerrechtswidrigen Annexion.

Sendung: BR24 Nachrichten, 25.06.2024 12:45 Uhr

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