EKD-Synode beginnt mit Appell für Dialog

Würzburg: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat ihre Synodaltagung mit einem Gottesdienst in der Sankt-Stephanskirche begonnen. Dabei forderte der bayerische Landesbischof Kopp, die Kirche müsse angesichts der vielen Krisen und Ängste ein Ort für Dialog sein. In den aufgeregten Debatten über Flucht und Asyl würden Vorurteile gegenüber Fremden geradezu gezüchtet. Kopp betonte, dass die deutsche Wirtschaft diese Zuwanderung brauche und es ohne diese Menschen aus eigener Kraft gar nicht mehr schaffen würde. Gleichzeitig verwies der Landesbischof darauf, dass man diese Zuwanderung vom individuellen Recht auf Asyl trennen müsse. Mit Blick auf die Situation im Nahen Osten sagte er, alle Menschen bräuchten das Gleiche: Orte an denen sie sicher sein könnten. Bei der EKD-Synodaltagung geht es schwerpunktmäßig um Migration und Menschenrechte.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 10.11.2024 11:00 Uhr

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