Sie sind zurück: Ozzy Osbourne, Tony Iommi und "Geezer" Butler alias Black Sabbath. Die Reunion bejubelt, das Reunion-Album noch viel mehr. Unser Album der Woche im Zündfunk ist "13".
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Nach sechs Jahren gibt's wieder eine neue QOTSA-Platte! Anders als die zwei Vorgänger ist die - unser Album der Woche - alles andere als schwach und natürlich wieder mit einer Wahnsinns-Gästeliste ausgestattet: Arctic Monkey-Alex Turner ist dabei, Josh Hommes alte Kumpels Dave Grohl, Trent Reznor und - Elton John.
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Als ihr Debüt 2010 erschien, galt es als eines der wichtigsten Zeugnisse von Post-Dubstep. Jetzt auf "Cold Spring Fault Less Youth" spannen Mount Kimbie den Bogen noch weiter. Kraut Electronics? Post Post Dubstep? Auf jeden Fall unser Album der Woche!
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Den Wahnsinns-Song "Bright Whites" kennen wir schon seit einiger Zeit. Jetzt gibt es auch das Album "151a" des in Seattle lebenden US-Japaners Kauro Ishibashi, Sohn von immerhin gleich zwei Professoren.
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Kimya Dawson und Adam Green waren Anfang der Nuller Jahre die Queen und der King des Anti-Folk. Jetzt hat sich die Queen einen neuen King an die Seite geholt: Aesop Rock. Der singt nicht, sondern rappt. Zusammen nennen sie sich The Uncluded und sind mit "Hokey Fright" unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: The Uncluded - "Hokey Fright" ]
Das fünfte Album der US-Dance-Punk-Band, die frisch wie in den Nullerjahren klingt. Achtung, Zungenbrecher: !!! wird „chk chk chk“ ausgeprochen. "Thr!!!er" ist unser Album der Woche.
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Etwas Leichteres haben wir in letzter Zeit kaum gehört. Und wir wissen ja, wie schwer es ist, leicht zu sein. David Lemaitres Songs sind melancholisch ohne zu leiden. Sein Debütalbum "Latitude" ist unser Album der Woche.
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Künstler mit dem Prädikat "Bart und Holzfällerhemd" gibt es momentan genug - da ist es schön zu sehen, dass sich Iron & Wine auf "Ghost On Ghost" weiterentwickelt haben - weniger Nick Drake, mehr Sunshine-Pop. Unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Iron & Wine - "Ghost On Ghost" ]
Zauber der Langsamkeit: James Blake ist zurück. "Overgrown“ schließt nahtlos an Blakes gefeiertes Debüt von vor zwei Jahren an. Die Natur erobert sich die Welt zurück und alles wuchert zu. Unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: James Blake - "Overgrown" ]
Das dritte Album von Hamburgs humorigen DJ-Produzenten Stefan Kozalla, Ex-Fischmob und International Pony. "Amygdala" wartet mit vielen Gastsängern auf - unter anderem mit dabei: Caribou, Dirk Von Lowtzow und… Hildegard Knef!
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Seit Simon Reynolds „Retromania“ diskutieren wir immer noch ständig jede Retroplatte, die da so rauskommt. Unser aktuelles Album der Woche ist aber hiermit mal ausgenommen von jeder Kritik, es gehört zu der Marke: Retro – und das ist auch verdammt gut so. Lady mit "Lady".
[mehr - zum Audio mit Informationen: Lady - "Lady" ]
Mit seltener Akribie hat David Bowie die Veröffentlichung seines ersten Albums seit zehn Jahren inszeniert. Der wohl größte Popstar der 70er Jahre, der inzwischen 66 Jahre alt ist, malt mit „The Next Day“ ein Kleinod der Nostalgie
[mehr - zum Audio mit Informationen: David Bowie - "The Next Day" ]
Supergroup nennt sich diese Ansammlung von Koryphäen, aber schöner wäre es ja eigentlich, wenn man bei einer Platte NICHT sagen müsste, wer da alles mitgeschraubt hat. Aber wäre „Amok“ ohne Namedropping auch noch so gut?
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Ohne Bart sieht er gleich zehn Jahre jünger aus. Und auch sonst gibt sich Nick Cave auf seinem neuen Album "Push The Sky Away" aufgeräumt. Er haut uns nicht mehr die Bibel, Weltliteratur und Filmgeschichte um die Ohren, sondern zeigt sich auf unserem Album der Woche gar von seiner femininen Seite.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Nick Cave & the Bad Seeds - "Push the Sky Away" ]
Raus aus der Plüsch-Ecke: Diesen Weg ist Chaz Bundick alias Toro Y Moi auf seinem neuen Album "Anything in Return" gegangen. Jetzt macht er Black Music, die auch als neuer, cleverer, weißer Indie durchgehen könnte.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Toro Y Moi - "Anything in Return" ]
Die Riffs und Refrains von Tocotronic würden unseren Musikchef Michael Bartle immer noch auf die Straße treiben: Zum Demonstrieren. Denn auch nach 20 Jahren sind die Tocos klug und politisch: "Wie wir leben wollen!"
[mehr - zum Audio mit Informationen: Tocotronic - "Wie wir leben wollen" ]
Wer mit Irland pophistorisch nur U2 und The Cranberries verbindet, hat die letzten zwei Jahre nicht aufgepasst. Da hat Conor O'Brien mit seiner Band Villagers bereits ein gefeiertes Debütalbum veröffentlicht. Der Nachfolger „Awayland“ steht dem jetzt in nichts nach und ist unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Villagers - "Awayland" ]
Anfang der 70er brachte der Folk-Pop-Sänger Rodriguez aus Detroit zwei Alben raus, die in den USA restlos floppten. Was er nicht wusste: In Südafrika erreichten sie Kultstatus. Die Doku über ihn hat jetzt einen Oscar gewonnen.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Rodriguez - "Searching for Sugar Man" ]
In den letzten vier Jahrzehnten hat Scott Walker jeweils ein Album veröffentlicht – und alle verstörten Medien und Publikum mit kompromisslos düsterer Musik und kryptischen Texten. "Bish Bosch" macht genau da weiter.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Scott Walker - "Bish Bosch" ]
Mit dem Wu-Tang Clan mischte er Kung Fu-Samples, Shaolin-Esoterik und alten Soul zusammen. Nun hat die HipHop-Legende – mit ganz ähnlichen Zutaten - seinen ersten Hollywood-Film gedreht. Der Soundtrack ist unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: RZA - "The Man With The Iron Fists" ]
Ahmed Gallab wanderte mit fünf Jahren mit seiner Familie aus dem Sudan in die USA aus. Eines der besten Alben des Jahres ist ein Produkt der Globalisierung - als Sinkane vermengt Ahmed die Klangfarben des Pop mit nicht-westlichen Tönen zu fremdartigen Soundskulpturen.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Sinkane - "Mars" ]
Vor der Veröffentlichung seines Debüts holte sich Matthew E. White Rat beim großen Randy Newman. Kritiker des ewigen Retro wie Simon Reynolds werden es hassen, aber Matthew E. White macht Musik für die vielen Zuspätgekommenen, die die Goldene Ära des Country-Souls nur mehr nachhören können.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Matthew E. White - "Big Inner" ]
Der 22-jährige Kanadier Abel Tesfaye, der seit 2011 drei Mixtapes über seine Website verschenkte, startet unter dem Künstlernamen "The Weeknd" durch. Blogs und etablierte Musikschreiber sind begeistert von dem modernen Soul des Kanadiers - vom neuen Michael Jackson ist sogar die Rede.
[mehr - zum Audio mit Informationen: The Weeknd - "Trilogy" ]
Jesse Boykins III ist einer von vielen afroamerikanischen Soulsängern und Rappern, die derzeit das lange totgeglaubte Genre Hip Hop bereichern. So würde Prince heute klingen, würde er sich noch einen Funken für Musik interessieren!
[mehr - zum Audio mit Informationen: Jesse Boykins III - "Zulu Guru" ]
Ein "Impala" ist eine schnelle Schwarzfersenantilope. Ein "Tame Impala", also die zahme Antilope, ist im Zweifel die langsame Version davon – oder eine junge Band aus Perth, Australien, die unentwegt durch die Welt tourt und jetzt ihr zweites Album "Lonerism" vorlegt.
[mehr - zum Video mit Informationen: Tame Impala - "Lonerism" ]
Wer 2010 auf musikalisch stilsicheren Parties unterwegs war, kam an Caribou nicht vorbei: Das Album "Swim" war eine der Platten des Jahres. Jetzt kommt der Kanadier Dan Snaith mit seinem Solo-Debüt um die Ecke. Darauf widmet er sich dem (Afro)-House.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Daphni - "Jiaolong" ]
Angefangen haben Why? als Ein-Mann-Projekt von Yoni Wolf in San Francisco. Seit letzten Freitag steht ihr mittlerweile viertes Bandalbum in den Läden. Und nach dem 2008er Album „Alopecia“, dem Haarausfall, ist unser Album der Woche wieder nach einer Krankheit benannt.
[mehr - zum Video mit Informationen: Why? - "Mumps etc." ]
Nach Coldplay sind Mumford & Sons die erfolgreichste englische Band der Gegenwart. Ihr Debüt erreichte sowohl in England als in Amerika Platz zwei der Charts. Die Band tourte nonstop. Nun erscheint endlich der Nachfolger: "Babel".
[mehr - zum Audio mit Informationen: Mumford & Sons - "Babel" ]
Ihr letztes Album "Veckatimest" war ihr Durchbruch. Grizzly Bear tourten durch Late Night Shows und waren in Werbespots zu hören. Der Nachfolger "Shields" ist die Weiterführung ihres modernen Art-Rock und unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Grizzly Bear - "Shields" ]
Never change a winning team: die Londoner Romy, Jamie und Oliver XX bleiben auf ihrem Zweitling ihrem Sound des Debüts und Überraschungserfolg aus dem Jahr 2009 treu. Gute Entscheidung - "Coexist" ist unser Album der Woche.
[mehr - zum Artikel: The XX - "Coexist" ]
Vergessene Helden gibt es immer wieder: Die wohl schönste Geschichte des laufenden Popjahres kommt aus Großbritannien. Der Name des Vergessenen: Bill Fay. Er liefert mit seinem ersten Studioalbum seit über 40 Jahren eines der besten Spätwerke der letzten Jahre ab.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Bill Fay - "Life Is People" ]
Sie tourten mit MGMT und Beck, charteten in England und gehören zu Brooklyns blühender Indie-Szene. Das dritte Album der New Yorker "New Weird America"-Band Yeasayer braucht seine Zeit und fordert den Hörer. Doch es lohnt sich.
[mehr - zum Video mit Informationen: Yeasayer - "Fragrant World" ]
Studio Braun-Telefonist Jacques Palminger hat ein neues Album draußen, schon das zweite in diesem Jahr, nach der Kooperation mit dem 440hz Trio. Auf „Fettuccini“ sind die Einflüsse klar benannt: Von King Tubby bis Adriano Celentano ist alles dabei bei den Kings Of Dubrock.
[mehr - zum Audio mit Informationen: The Kings Of Dubrock - "Fettuccini" ]
Pop ist natürlich immer ein bisschen retro - war ja alles schon mal da. Mit Humor nimmt das das Duo Foxygen: Ihre Debüt-LP „Take The Kids Off Broadway“ nimmt sich genauso wenig ernst, wie den Sound ihrer zahlreichen Idole.
[mehr - zum Artikel: Foxygen - "Take The Kids Off Broadway" ]
Frank Ocean, der neue R&B-Superstar: Er vermeidet Klischees, liefert soziologisch-politische Kommentare zur Gegenwart und nutzt avancierteste Beats und Produzenten. Dass er sich kurz vor Veröffentlichung seines Debüt-Albums noch als bisexuell geoutet hat, trägt zu seinem revolutionären Auftreten bei: A Star is born.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Frank Ocean - "Channel Orange" ]
Sie sind schon lange dabei und arbeiteten zuletzt mit Björk zusammen: Die New Yorker Band Dirty Projectors fordert ihre Hörer mit anspruchsvollem Indie-Rock heraus - ihre neue Platte "Swing Lo Magellan" ist unser Album der Woche.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Dirty Projectors - "Swing Lo Magellan" ]
Es gibt Typen im britischen Pop, die kennt man und kennt sie doch nicht. Simon Tong ist so ein Name. Er war bei The Good, The Bad & The Queen, aber auch schon bei The Verve und Blur. Zuletzt war er mit Erland Cooper als Erland & The Carnival unterwegs. Jetzt widmen sie sich beide "The Magnetic North", den schottischen Orkney-Inseln.
[mehr - zum Video mit Informationen: The Magnetic North - "Orkney: Symphony Of The Magnetic North" ]
Kritikerlieblinge werden zwar nie reich, sind aber in der Regel beständig: Der Genie-Verdacht lässt sie weitermachen, weil ihr Ansatz richtig ist, nur die Welt noch nicht bereit. Unser Kritiker Roderich Fabian preist den ewigen Geheimtipp "dB’s".
[mehr - zum Audio mit Informationen: The dB's - "Falling Of The Sky" ]
Giant Sand ist noch ein bisschen gewachsen: zu Giant Giant Sand. Und die neue Platte ist eine Oper geworden - eine Country Rock Oper. Sabine Gietzelt über den Mann, der seit Jahren unsere Regale mit guten Platten füllt.
[mehr - zum Audio mit Informationen: Giant Sand - "Tucson" ]