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Info Easy Life aus England sind eigentlich für ihren sonnigen Indie-HipHop bekannt. Auf „Skeletons“ (2021) bleiben sie sonnig, aber irgendwo zwischen dem funky Discohouse von Kaytranada und dem guten alten Jamiroquai.


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Netzlexikon M wie Malware

O2 verschickt USB-Sticks mit Viren und hinter einer angeblichen Pokemon Go-Version für den Desktop steckt nichts Gutes: Malware ist überall. Wie sie funktioniert und warum wir uns trotzdem alle manchmal was einfangen.

Von: Jasmin Körber

Stand: 16.08.2016 | Archiv

Netzlexikon Malware | Bild: BR

Malware sind die Bad Boys im Computerbiz. Der Begriff Malware setzt sich zusammen aus dem englischen Wort für "bösartig", also "malicious" und dem Wort "Software". Auf deutsch kann man Malware auch einfach "Schadprogramme" nennen. Denn: Malware ist ein Oberbegriff für alles, was unseren Computern irgendwie schaden kann.

Jeder vierte deutsche Computer infiziert

Der Mal-Waren-Laden ist groß: Viren, Würmer, Trojaner, Backdoors, Rootkits, Spyware, Ransomware, Adware, Scareware - alles Malware. Experten schätzen, dass in Deutschland rund ein Viertel aller Computer mit Schadprogrammen infiziert sind.

Malware ist fast so alt wie Computer selbst. Aber die Menge an Schadprogrammen steigt rapide an: Letztes Jahr wurden knapp 150 Millionen neue Malware-Programme geschrieben. Also 390.000 pro Tag. Das ist siebenmal so viel neue Malware wie noch vor fünf Jahren.

Traue niemandem!

Jaja, es klingt mega-uncool, aber: Am allerbesten hilft gegen Malware immer noch ein Virenschutzprogramm. Und zwar eines, das regelmäßig aktualisiert wird. Ansonsten gilt der alte Geheimagentenleitsatz: Traue niemandem! Nicht, wenn du ne E-Mail vom Ex mit dem Betreff "Nude pics" bekommst. Nicht, wenn du eine inoffizielle Version von Pokemon Go runterladen willst. Und auch dann nicht, wenn dir dein bester Freund einen USB-Stick in die Hand drückt, damit du seine Hausarbeit ausdruckst. Und natürlich: Einfach ein bisschen vorsichtig sein beim Surfen und nicht jeden Link anklicken.

Malware ist wirklich überall

Wir glauben alle, dass auf Malware nur Idioten reinfallen. Aber Malware ist wirklich überall. Erst vor kurzem ist O2 in Großbritannien mal wieder mit Kopf voran in die Fettnäpfchenfalle gesprungen: das Kommunikationsunternehmen hat seinen Kunden USB-Sticks geschenkt, die mit Viren verseucht waren. Viele Viren, Würmer und Trojaner sind so gut getarnt, dass man sie gar nicht bemerkt – bis es eben zu spät ist. Der Download eines Anti-Viren-Programms lohnt sich also immer. Und darüber freut sich dann nicht nur John McAfee.


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