Video-Roundup im Januar Die fünf besten Musikvideos aus Bayern

Neues Jahr, neue Musikvideos aus Bayern: Im Januar träumen sich Frittenbude und Somewhere Underwater an ferne Strände, Jaime schwingt das Tanzbein und Lali Puna haben einen neuen tierischen Freund. Viel los, auch 2019!

Von: Stefan Sommer

Stand: 29.01.2019 | Archiv

Sehen: Im Musikvideo der Züricher Künstlerin Cora Piantoni begleitet die Kamera einen Hund durch eine Großstadt. An der Leine tapst der kleine Spitz in "Being Water" hilflos über Zebrastreifen und Einkaufsstraßen. Was ein Hundeleben.

Hören: Klassischer Lali-Puna-Sound. Geschmackvolle Gitarrenmusik. Verträumt traurig bis melancholisch traurig.

Fragen: Who let the dogs out? Who? Who? Who? Who? Who?

Sehen: Live-Cam im Paradies: Im neuen Video von Frittenbude sieht man frontal gefilmt eine karibische Insel. Palmen wackeln im Wind. Wellen laufen an den Strand an. Urlaub in 16 zu 9.

Hören: Frittenbude im Vollgas-Modus: Wie zu besten "Elektrofikke"-Zeiten brettert das Arpeggio durch die Erobique-Referenz. Nachschub für die Indie-Disko.

Fragen: Wo ist das? Wie teuer ist der Flug? Wo kann ich ihn buchen?

Sehen: Knete! Ein Musikvideo aus Knetmasse! Augen, Herzen, Hände - in "Count On Me" ist alles aus Knete!

Hören: Folkiger Folk. Musik für Sonntage im Bett. Musik zum Grünteetrinken.

Fragen: Wo sind Wallace und Gromit, wenn man sie mal wirklich braucht?

Sehen: Ausdruckstanz mit Message - vorgeführt von schönen, jungen Körpern.

Hören: Post-Chet-Faker-Pop aus den bayerischen Alpen. Hymnisch, poppig und pathetisch wie "Sissy" zu Weihnachten.

Fragen: Zahlt die Krankenkasse die Folgeerscheinungen dieser Höchstleistungsverrenkungen?

Sehen: Mysteriöse Unterwasseraufnahmen von Meerjungfrauen - direkt aus David Lynchs Effektkasten. Sehr schön!

Hören: Dreamy Dreampop. Starker Gesang, süßeste Synthieflächen.

Fragen: Gibt es Meerjungfrauen jetzt echt?

Sendung: Plattenbau, 30.01.2019 - ab 19.00 Uhr