Weltweite Erleichterung über Freilassung von Assange

Berlin: Außenministerin Baerbock hat sich erleichtert über die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange geäußert. Am Rande ihrer Nahost-Reise sagte sie, sie sei sehr froh darüber, dass in diesem Fall, der überall auf der Welt emotional diskutiert worden sei, endlich eine Lösung gefunden wurde. Auch die Vereinten Nationen begrüßten die Freilassung. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sprach von einem Sieg für die Pressefreiheit. Assange hatte vertrauliche Dokumente über Aktivitäten der USA vor allem im Irak und in Afghanistan veröffentlicht, die unter anderem zeigten, dass Zivilisten getötet und Gefangene misshandelt wurden. Nun gab es einen Deal mit der US-Justiz. Demnach wird sich Assange morgen bei einem Gerichtstermin auf den Marianeninseln schuldig bekennen. Er soll dann zu fünf Jahren Haft verurteilt werden, die er aber in Großbritannien bereits verbüßt hat. Im Anschluss wird er voraussichtlich in seine Heimat Australien zurückkehren.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 25.06.2024 14:00 Uhr

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