VdK kritisiert erneut fehlende Fortschritte bei Kindergrundsicherung

Berlin: Der Sozialverband VdK hat seine Kritik an der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Kindergrundsicherung erneuert. Die aktuellen Vorhaben hätten nichts zu tun mit denen aus dem Koalitionsvertrag, sagte VdK-Präsidentin Bentele der "taz". Die geplanten kleinen Korrekturen änderten nichts am System. So sei weiter keine automatisierte Auszahlung der Leistungen für Kinder vorgesehen und die Erhöhung von Kindergeld und Kinderzuschlag um je fünf Euro gleiche vor allem die steigenden Lebenshaltungskosten aus. Bentele zeigte sich pessimistisch, dass die Kindergrundsicherung noch umgesetzt wird. Ursprünglich war diese als größte Sozialreform der Ampel-Koalition geplant gewesen. Sie sollte das Kindergeld, den Kinderzuschlag für einkommensarme Familien und die Sozialleistungen für Kinder bündeln.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 21.07.2024 15:00 Uhr

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