USA und Russland wollen weiter in Syrien präsent bleiben

Damaskus: Nach dem Sturz des Diktators Assad sind die Machtverhältnisse in Syrien unübersichtlich: Die USA haben angekündigt, ihre rund 900 Soldaten bis aus Weiteres im Land zu belassen. US-Präsident Biden sagte am Abend in Washington, man werde nicht zulassen, dass die Terrormiliz IS das Machtvakuum ausnutze, um ihren eigenen Einfluss wieder auszubauen. Erst in den vergangenen Stunden hätten US-Streitkräfte Präzisionsangriffe auf IS-Stellungen in Syrien durchgeführt. Auch Israel soll mehrere Angriffe auf Ziele in der Hauptstadt Damaskus sowie auf Waffenlager im Osten des Landes geflogen haben. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Russische Staatsmedien melden unterdessen, Anführer der islamistischen Gruppe HTS hätten die Sicherheit der russischen Militärstützpunkte in Syrien garantiert. Die russischen Truppen sind in einem Hafen am Mittelmeer sowie auf einem Luftwaffenstützpunkt stationiert.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.12.2024 07:00 Uhr

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