UN-Ermittler werfen Israel und Palästinensern Kriegsverbrechen vor

Genf: UN-Ermittler werfen israelischen Soldaten und extremistischen Palästinensergruppen Kriegsverbrechen vor. In einem Bericht für den Menschenrechtsrat wird eine Bandbreite von Gewalttaten aufgezählt - darunter auf palästinensischer Seite die Überfälle auf Zivilisten und Geiselnahmen. Als Kriegsverbrechen Israels nennen die Ermittler das Aushungern der Bevölkerung und vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten. Beide Seiten sollen auch Folter sowie sexuelle Gewalt an Frauen und Männern als Mittel der Kriegsführung einsetzen. Israel wies die Kritik als einseitig zurück. Der Bericht ignoriere, dass die Hamas Menschen als Schutzschilde missbrauche und Zivilisten damit in die Schusslinie bringe. Die Ermittler stützen sich nach eigenen Angaben überwiegend auf detaillierte Medien-Berichte vom 7. Oktober bis Ende 2023.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 12.06.2024 12:00 Uhr

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