Ukraine-Friedeskonferenz diskutiert noch über Abschlusserklärung

Luzern: Wenige Stunden vor dem Ende der internationalen Friedenskonferenz für die Ukraine wird offenbar noch immer an der Abschlusserklärung gefeilt. Aus einem Entwurf zu dem Papier geht hervor, dass Russland in der Erklärung nicht mehr als "Aggressor" bezeichnet wird. Dennoch soll festgeschrieben werden, dass Moskau für das Leid der Menschen in der Region verantwortlich ist, ebenso wie für die weltweiten wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Des weiteren wird gefordert, dass die Regierung in Kiew wieder die volle Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporischja erhalten muss, ebenso einen sicheren und kompletten Zugang zu den Häfen am Schwarzen und Asowschen Meer. Der ukrainische Außenminister Kuleba sprach von einer ausbalancierten Lösung, man sei auf einem guten Weg. Er erklärte, auch Länder, die bei der Konferenz nicht anwesend seien, würden auf den Impuls aufmerksam, der von dem Treffen ausgeht.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 16.06.2024 13:00 Uhr

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