Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Manchinger Goldschatz

Ingolstadt: Fast zwei Jahre nach dem spektakulären Golddiebstahl aus dem Manchinger "Kelten Römer Museum" hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Wie die Anklagebehörde in Ingolstadt mitteilte, wird den vier Männern schwerer Bandendiebstahl vorworden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 43 und 51 Jahren sollen im November 2022 in das Museum eingedrungen sein und den dort ausgestellten keltischen Goldschatz entwendet haben. Um unentdeckt zu bleiben, hatten sie offenbar auch die Internet- und Telefonleitungen in Manching sabotiert. Bei dem Diebesgut handelte es sich um rund 500 Münzen, deren Wert auf 1,5 Millionen Euro geschätzt wird. Es wird vermutet, dass ein Großteil der Münzen eingeschmolzen wurde.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 03.09.2024 12:00 Uhr

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