Sieben Menschen sterben bei Hochwasser

Bukarest: Bei dem Hochwasser in Mittel- und Osteuropa sind mittlerweile mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. In Rumänien werden seit heute fünf Tote beklagt, in Polen ist ein Mensch ertrunken, in Niederösterreich kam ein Feuerwehrmann ums Leben, als er dabei war, mit Kollegen einen Keller leerzupumpen. In Tschechien werden vier Personen vermisst. Ganz Niederösterreich wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Ortsteile mussten evakuiert werden, die Armee half dabei, Menschen in Sicherheit zu bringen. Landeshauptfrau Mikl-Leitner sprach von einer "dramatischen Situation". Angespannt ist die Lage auch im Südwesten Polens. In Niederschlesien ist nach den starken Regenfällen ein Staudamm gebrochen. Das Wasser strömt nun den Fluss Biala Ladecka hinunter und nimmt Kurs auf das Gebiet der Glatzer Neiße. Das teilte das Meteorologische Institut mit. Die Polizei habe einen Rettungshubschrauber in die Region geschickt, um von den Fluten eingeschlossene Menschen in Sicherheit zu bringen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 15.09.2024 16:00 Uhr

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