Niederösterreich stellt sich auf weitere Dammbrüche ein

St. Pölten: In den Hochwassergebieten Niederösterreichs drohen weitere Dammbrüche. Wie die Einsatzleitung mitteilte, soll der Regen wieder heftiger werden, wodurch die Flusspegel erneut ansteigen könnten. Mehr als 1.100 Häuser mussten bereits geräumt werden. In Polen trifft sich zur Stunde das Kabinett zu einer Krisensitzung. Regierungschef Tusk teilte mit, er habe ein Dekret vorbereitet, um den Katastrophenzustand auszurufen. Die stärksten Überschwemmungen gibt es derzeit vor allem im Südwesten Polens an der Grenze zu Tschechien. Hier wurden bereits mehrere Kleinstädte und Ortschaften von Wassermassen verwüstet. Die hohen Pegel von Neiße und Elbe bedrohen nun auch Städte in Sachsen. In Dresden rechnen die Behörden damit, dass im Tagesverlauf die Sechs-Meter-Marke überschritten wird.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 16.09.2024 10:00 Uhr

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