Mobiles Arbeiten steigert Produktivität und Erschöpfung

Berlin: Mobiles Arbeiten macht Beschäftigte produktiver, erschöpft sie aber auch. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der Barmer-Krankenkasse und der Schweizer Universität St.Gallen. Die Studie untersucht die Auswirkungen beim Wechsel zwischen Büro und Home-Office. In den letzten zwei Jahren stieg der Anteil der Befragten, die sich als produktiv einschätzten leicht auf 60 Prozent. Zugleich sank die Quote derjenigen, die in der Freizeit ohne Mühe abschalten konnten, auf knapp 47 Prozent. Barmer-Chef Straub erklärte, hybrides Arbeiten steigere die Flexibilität. Es lasse aber auch Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen und könne zu Stress und Erschöpfung führen.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 21.06.2024 12:00 Uhr

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