Lauterbach verteidigt seine Reformpläne gegenüber der Krankenhausgesellschaft

Berlin: Bei einer Tagung der Deutschen Krankenhausgesellschaft hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach die Kritik an seinen Plänen für eine Klinikreform zurückgewiesen. Man liege bei der Umsetzung gut in der Zeit und habe zahlreiche Länderinteressen in Gesprächen klären können. Auch Einwände der Krankenhaus-Selbstverwaltungen seien berücksichtigt worden. Es müsse gewährleistet sein, dass bei der Leistungsgruppen-Einstufung die Bedarfsabdeckung in der jeweiligen Region sichergestellt sei. Konkret würde jeweils vor Ort geprüft, welche Auswirkungen die neue Struktur auf die Klinik-Arbeit haben werde. Lauterbach äußerte die Hoffnung, die Reform ohne ein Vermittlungsverfahren im Bundesrat umsetzen zu können. Deshalb müsse eine inhaltliche Einigung mit den Ländern zustande kommen. Als Beispiel verwies er auf Ausnahmeregeln, die für einige Fachkliniken wie Pädiatrie gelten könnten.

Sendung: BR24 Nachrichten, 09.09.2024 18:15 Uhr

Zur BR24 Startseite