Kabinett beschließt höhere Entschädigung für Riedstrom-Hochwasseropfer

München: Bayern stockt die Hilfen für Landwirte auf, die im Juni durch das Riedstrom-Hochwasser geschädigt wurden. Der Ministerrat hat beschlossen, dass sie für 80 Prozent der nicht versicherbaren Schäden entschädigt werden. Nach bisheriger Rechtslage wären es 50 Prozent gewesen. Eine Höchstgrenze wurde nicht festgelegt. Gleichzeitig machte Staatskanzleichef Florian Herrmann deutlich, dass diese Zahlungen nur für das Hochwasser in diesem Frühsommer gelten. Wie es in Zukunft gehandhabt wird, ist noch offen. Der Riedstrom leitet Hochwasser der Donau gezielt auf landwirtschaftliche Flächen in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries ab. Dadurch sollen andere Gegenden und Städte geschützt werden.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 22.10.2024 19:00 Uhr

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