Hochwasserpegel in Passau steigen schneller als erwartet

München: Die Lage in den bayerischen Hochwassergebieten stellt sich weiter sehr unterschiedlich dar. So ist die Gefahr in weiten Teilen von Oberfranken gebannt. Der Hochwassernachrichtendienst gab Entwarnung für Stadt und Landkreis Coburg sowie für den Landkreis Lichtenfels. Beide Regionen waren in den vergangenen Tagen stark von Hochwasser betroffen. In Schwaben ist die vierte Hochwassernacht ohne weitere Katastrophenmeldungen verlaufen. Es gab in den letzten Stunden keine Zwischenfälle, heißt es bei den Polizei-Einsatzzentralen in Augsburg und Kempten. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth berichtet ebenfalls, dass die Lage zwar sehr angespannt, aber stabil sei. Am Alpenrand haben die Niederschläge nachgelassen und im Landkreis Miesbach hat das Wasserwirtschaftsamt alle Hochwasserwarnungen aufgehoben. Auch im Landkreis Rosenheim sind die Pegel rückläufig. In Passau steigt das Wasser dagegen schneller als erwartet. Der für den Nachmittag vorhergesagte Scheitelwert der Donau von etwa 9,50 Meter wurde bereits in der Früh gemessen. Auch der Inn ist in Passau schneller als vorhergesagt gestiegen. Wegen der schweren Überschwemmungen kommt es auch weiterhin zu Störungen im Nah- und Fernverkehr der Bahn - unter anderem beim privaten Anbieter Agilis.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 04.06.2024 09:00 Uhr

Zur BR24 Startseite