Habeck sieht kein schnelles Ende des Handelskonfliktes mit China

Peking: Wirtschaftsminister Habeck zeigt sich wenig optimistisch, dass der eskalierende Handelskonflikt zwischen China und der Europäischen Union bald beigelegt werden kann. Er hoffe, dass man in nächster Zeit Lösungen finden werde, sagte der Grünen-Politiker kurz vor seiner Reise nach China. Die Vorzeichen seien aber eher anspruchsvoll. Die EU-Kommission hat vor kurzem hohe Strafzölle gegen chinesische Elektroautos angedroht. Die Brüsseler Behörde wirft der Regierung in Peking unfaire Subventionen vor. Gegenmaßnahmen Chinas würden Deutschland hart treffen, so Habeck. China sei der größte Automarkt der Welt und deshalb extrem wichtig für die deutschen Autobauer.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 21.06.2024 12:00 Uhr

Zur BR24 Startseite