Generalbundesanwalt sucht Nordstream-Saboteur per Haftbefehl

Karlsruhe: Im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee hat die Bundesanwaltschaft offenbar einen ersten Haftbefehl erwirkt. Nach Informationen von ARD, Süddeutscher Zeitung und der Wochenzeitung "Die Zeit" handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Ukrainer, der Sprengsätze an der Pipeline angebracht haben soll. Er soll sich zuletzt in Polen aufgehalten haben, mittlerweile aber untergetaucht sein. Zwei weitere Ukrainer stehen demnach im Verdacht, sich an den Anschlägen beteiligt zu haben. Wer die Auftraggeber hinter dem Anschlag sind, ist weiter unklar. Ende September 2022 waren an den Gasleitungen vor der dänischen Insel Bornholm vier große Lecks entdeckt worden.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 14.08.2024 09:00 Uhr

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