Diplomaten fordern bei Gipfel friedlichen Machtwechsel in Syrien

Akaba: Eine Woche nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad durch islamistische Milizen haben Vertreter arabischer Staaten zu einem friedlichen Übergang aufgerufen. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sich die Außenminister dafür aus, dass alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte in Syrien in diesen Prozess eingebunden werden. Es dürfe dabei keine ethnische oder religiöse Diskriminierung geben, hieß es bei ihrem Treffen in Jordanien. Ein Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate riet zur Vorsicht gegenüber den neuen Machthabern - und verwies auf deren Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft und zu Al-Kaida. Die israelische Armee hat derweil nach eigenen Angaben mehr als 90 Prozent der Boden-Luft-Raketen in Syrien, von denen man wisse, vernichtet. Die Luftabwehr im Nachbarland habe zu den stärksten im Nahen Osten gehört.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 15.12.2024 11:00 Uhr

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