CDU/CSU reagiert mit Freude, Ampelparteien sind enttäuscht

Berlin: CDU-Generalsekretär Linnemann hat angesichts der Verluste für die SPD bei der Europawahl Bundeskanzler Scholz aufgefordert, die Vertrauensfrage zu stellen. Der Kanzler müsse sich angesichts - so wörtlich - "mickriger 14 Prozent" die Frage stellen, ob er wirklich Politik für die Menschen mache, sagte Linnemann im ZDF. Der Spitzenkandidat der CSU bei der Europawahl, Weber, bezeichnete das Abschneiden seiner Partei als "tolle Leistung". AfD-Chefin Weidel erklärte das gute Abschneiden ihrer Partei mit der Europa-kritischeren Einstellung der Wähler. - Die Grünen-Vorsitzende Lang reagierte enttäuscht auf die großen Stimmenverluste ihrer Partei. Die Menschen seien verunsichert. Eine Kursänderung beispielsweise im Ukraine-Krieg sei aber falsch, betonte Lang. SPD-Generalsekretär Kühnert sprach von einer harten Niederlage und warnte vor Schuldzuweisungen in Richtung Kanzler Scholz, der in der Wahlkampfkampagne die zentrale Rolle spielte.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.06.2024 19:00 Uhr

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