Bundeskanzler Scholz will keine Militärausbilder in die Ukraine schicken

Berlin: Zum Wahlkampfabschluss hat Bundeskanzler Scholz seine Ukraine-Politik verteidigt und erneut die Entsendung von Soldaten in das Land abgelehnt. Er reagierte damit auf einen Vorschlag von Frankreichs Präsident Macron, der Militärausbilder in die Ukraine entsenden möchte. In einem internen EU-Dokument, aus dem die "Welt am Sonntag" zitiert, äußert die Bundesregierung schwerwiegende Sicherheitsbedenken. Einen Teil der Ausbildung in die Ukraine zu verlegen, beinhalte mehr Risiken als dass es zu handfesten Ergebnissen führe. Macron will in wenigen Tagen ein Bündnis für die Entsendung der Ausbilder schmieden. Mehrere Partner hätten bereits zugesagt, so der französische Präsident. Von wem Zusagen kamen ist nicht bekannt. Die USA lehnen die Initiative ab.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 09.06.2024 09:00 Uhr

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