Bauernverband legt ernüchternde Bilanz für Getreideernte vor

Berlin: Der Deutsche Bauernverband geht in seiner Erntebilanz 2024 von einer stark unterdurchschnittlichen Getreideernte aus. Während im Vorjahr noch rund 42 Millionen Tonnen Getreide geerntet wurden, sind es heuer demnach nur noch gut 39 Millionen Tonnen. Grund sei der viele und starke Regen in einigen Regionen. Das habe sich zum Teil auch auf die Qualität ausgewirkt, hieß es. Der Abwärtstrend in Bezug auf die Menge halte bereits seit zehn Jahren an. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Rukwied, führt das zum einen auf die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels zurück, sieht aber auch die Politik in der Verantwortung. So dürfe in manchen Gebieten nicht mehr bedarfsgerecht gedüngt werden. Außerdem litten die Bauern unter der abnehmenden Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft. Rukwied fordert daher, politische und gesetzgeberische Hürden zu senken.

Sendung: BR24 Nachrichten, 22.08.2024 11:15 Uhr

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