40 Prozent der Kliniken schließen Stationen aus Geldnot

Düsseldorf: Rund 40 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten vorübergehend Stationen geschlossen. Wegen wirtschaftlicher Probleme mussten etwa Abteilungen für Geburtshilfe, geriatrische Rehabilitation oder Diabetologie den Betrieb zwischenzeitlich einstellen. Das berichtet die "Rheinische Post" und beruft sich auf eine Umfrage des Deutschen Krankenhaus-Instituts. Demnach beurteilen zwei Drittel der befragten Kliniken ihre wirtschaftliche Situation als "schlecht" oder "sehr schlecht". Ein Viertel hat deshalb in den vergangenen 12 Monaten Personal abgebaut. Viele Häuser befürchten zudem, dass die geplante Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Lauterbach den wirtschaftlichen Druck erhöhen wird.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 26.09.2024 14:00 Uhr

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