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Michaela Hager Lust auf altbayerische Schmankerl

Schon als Vierjährige verkündete Michaela Hager, sie möchte Köchin werden - und mit elf wagte sie sich an Wildgerichte und Zwetschgendatschi. Der Beginn einer kulinarischen Karriere.

Stand: 28.02.2013

Schmankerlköchin Michaela Hager | Bild: Martina Auracher

Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Köchin am Tegernsee machte sie sich auf den Weg in die Schweiz - und lernte unterwegs ihren späteren Mann Andreas, ebenfalls Koch, kennen. Mit ihm wagte sie 1992 in Wackersberg im Isarwinkel den Sprung in die Selbständigkeit. In ihrer Traditionsgaststätte kocht Michaela Hager feine bayerische Küche, die von Klassikern über ausgefallene fleischlose Kreationen bis hin zu altbayerischen Süßspeisen alles bietet.

Meine kulinarische Erinnerung an die Kindheit:
Mein erstes selbst gekochtes Gericht waren Spiegeleier für meinen Onkel. Als ich dann mit 11 Jahren eine Schwester bekam, durfte ich meine Mama in der Küche vertreten und die ganze Familie bekochen. Außerdem bekam ich schon als Kind die Gelegenheit, in der Gastwirtschaft von Freunden unserer Familie mitzuhelfen und erhielt so einen Einblick in die Welt der Profi-Köche. 

Meine bayerische Leibspeise:
Ganz klassisch: Ente, Blaukraut und Kartoffelknödel, aber auch, je nach Jahreszeit, Marillen- oder Zwetschgenknödel - und der Tafelspitz, wie ihn mein Mann kocht.

Was ich an der bayerischen Küche liebe:
Dass man mit einfachen Zutaten wie Mehl, Eiern, Topfen, Zucker und Obst sehr gute Mehlspeisen zubereiten kann. Bayern bietet eine Vielfalt hochwertiger, regionaler Zutaten wie Fisch aus heimischen Gewässern, Wild aus unseren Wäldern und erstklassige Milchprodukte von Kühen aus Familienbetrieben.

Mein Tipp:
Nur Mut! Arbeiten Sie mit Liebe und Sorgfalt, dann machen Kochen und Essen Spaß! Und wenn mal etwas daneben geht oder nicht beim ersten Mal gelingt, dann ist das ganz normal. Denken Sie daran: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


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