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Detox für die Wohnung Fünf Tipps für leichteres Entrümpeln

Ordnung ist das ganze Leben - zumindest laut dem Serien-Hit "Aufräumen mit Marie Kondo". Ihr wollt ausmisten, aber euch die gehypte Doku-Serie sparen? Mit unseren Tipps merkt ihr ganz schnell, was ihr wirklich braucht.

Von: Inés Peyser-Kreis, Linda Becker

Stand: 11.01.2019 | Archiv

Aufräum-Expertin Marie Kondo | Bild: picture alliance / AP Images

Im Netz ist der Hype um die Netflix-Serie "Aufräumen mit Marie Kondo" riesig. Das Prinzip ist in jeder Folge gleich: Die elfenzarte japanische Aufräumexpertin Marie Kondo wirbelt durch vollgestopfte Wohnungen, hilft und erklärt staunenden Familien, wie sie durch Origami-Falttechnik ungeahnte Übersichtlichkeit in ihre Kleiderschränke bringen können. Ganz beiläufig löst Marie Kondo durch ihre Erziehung zu mehr Ordnung auch alle anderen Problemchen, die ihre Protagonisten so quälen - von der Beziehungskrise bis hin zum Neustart nach dem Tod des Partners. "Aufräumen mit Marie Kondo" verpasst dem lästigen Ausmisten ein völlig neues Image: Das Entrümpeln der vermüllten Schreibtischschublade wird zum lebensverändernden Akt, Detox your Kleiderschrank ist die Vorstufe zu Detox your life.

Das mag zwar etwas drüber sein, im Kern hat die Aufräumexpertin aber Recht - Minimalismus befreit. Diese fünf Lifehacks helfen euch dabei:

1. Behalte, was dich glücklich macht

Beim Aufräumen mistet man am besten nach Kategorien aus, nicht nach Räumen. Kategorie Schuhe zum Beispiel - alle kommen auf einen Haufen. Dann fragt man sich, ob sie einen noch glücklich machen. Trägt man sie nur, weil man sie halt immer schon trägt? Dann können sie in die Tonne. Wenn man sie aber wirklich liebt, behält man sie. Dasselbe gilt für Tassen, Bücher, Zeitschriften, Unterhosen, Socken - alles, was keine Glücksgefühle auslöst, kann weg.  

2. Zeig, was du hast

Da liegen 50 Shirts im oberen Regal. Es gab doch mal dieses eine, das so schön war... welches war das noch mal? Am besten ist es, nicht einfach alles in den Schrank zu legen, sondern zu stellen. Hosen, Shirts und Pullis werden zu kleinen Päckchen gefaltet und dann am besten in den Schrank gestellt. Wer es richtig nerdig will, ordnet nach Farben. So hat man den kompletten Überblick und vergisst nie wieder dieses eine Teil, das man letzten Sommer noch so schön fand.

Außerdem wird einem da erst mal so richtig klar, wie viele Klamotten man eigentlich zur Auswahl hat.

3. Der Kleiderbügel-Trick

Ein super Indikator dafür, welche Klamotten eigentlich weg können, ist: Man vermisst sie nicht. Aber wie kriegt man raus, was man nicht vermissen wird? Dafür hängt man alle Klamotten auf einzelne Bügel im Schrank und dreht sie in die gleiche Richtung - zum Beispiel immer mit dem Bügelkopf nach vorne. Jedes Kleidungsstück, das man in den nächsten zwölf Monaten vom Bügel nimmt, hängt man danach wieder andersrum in den Schrank zurück. Für alles, was nach einem Jahr nicht aus dem Schrank genommen wurde, gilt: In die Tonne kloppen.

4. Bücher, Papierkram und Andenken

Fürs Ausmisten dieser Dinge gibt es eine eiserne Regel: Die Reihenfolge ist entscheidend. Erst Bücher, dann Nippes, dann Papierkram und zum Schluss Andenken. Denn Andenken halten auf - und man muss schnell sein, um das fragile Aufräum-Motivationshoch auszunutzen.

Erst also die Bücher und der Nippes. Alles aufstapeln und fragen: Les ich das noch? Brauch ich das wirklich? Dann der Papierkram. Der macht zwar sicher nicht glücklich, aber abheften umso mehr. Tut es! Zum Schluss die Andenken. Verbinde ich wirklich noch etwas mit diesem Leuchtturm aus dem Nordseeurlaub 2009 oder steht der da bloß zum Einstauben? Oder braucht man wirklich alle Postkarten, die einem Oma oder diese eine entfernte Tante geschrieben haben? Auch hier gilt: Woran hängt mein Herz wirklich?

5. Das Taschen-Bermuda-Dreieck

Man hat diesen einen Rucksack, den man immer trägt. Diese eine Tasche, in der alles drin ist. Trotzdem findet man nix wieder. Wo hat man jetzt noch mal diesen einen wichtigen Abholzettel reingeknüllt? Und wieso liegen ganz unten diese ekligen Kaugummis von letztem Sommer?

Marie Kondo rät, alles aus der Tasche zu räumen, was man nicht jeden Tag benötigt. Dann ist weniger drin und man findet die schimmeligen Kaugummis noch bevor sie an den Haargummis am Taschenboden kleben bleiben.

Sendung: Plus 1, 12. Januar 2019 ab 14 Uhr