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Haustier-Check 4 Dinge, die ihr wissen müsst, bevor ihr euch ein kleines Tier anschafft

Auch ein kleines Tier bedeutet große Verantwortung. Wenn euch süße Knopfaugen durch Gitterstäbe zublinzeln, solltet ihr aber nichts überstürzen. Weil das nicht immer leicht ist, gibt’s hier die wichtigsten Tipps zur Tier-Adoption.

Von: Runa Behr

Stand: 18.04.2018 | Archiv

Das Fell des Zwerghamsters - Teil der Haut - wechselt im Winter die Farbe. Diese Fähigkeiten der Tiere interessieren auch Forscher der Bionik. | Bild: picture-alliance/dpa

Ein Meerschweinchen zum Kuscheln? Eine Ratte als Buddy? Viele träumen von einem kleinen Haustier. Und viele wissen nicht, was die kleinen Nager wirklich brauchen. Denn Meerschweinchen kuscheln gar nicht gerne und Ratten vereinsamen nur mit einem Mensch als Freund. Deshalb solltet ihr euch nicht unüberlegt ein Haustier zulegen.

Tipp 1: Mach dir vorher Gedanken

In eine Zoohandlung reinzumarschieren und ein Tier zu kaufen ist super easy. Selbst ein kleiner Nager stellt euer Leben aber gehörig auf den Kopf. Da solltet ihr euch also schon vorher Gedanken drüber machen. Als Haustierbesitzer kommt nämlich einiges auf euch zu.

Das Geld
Mit den Anschaffungskosten ist es nicht getan, denn für das Tier müsst ihr natürlich regelmäßig Futter, Stroh und auch die Tierarztrechnungen bezahlen. Und die sind nicht immer planbar. Ihr solltet also einen finanziellen Puffer haben

Die Zeit
Klar, ein Hund muss mehrmals täglich raus, aber auch Kleintiere wollen beschäftigt werden. Das kostet Zeit. Jeden Tag. Auch wenn ihr im Urlaub seid. Sucht euch also vorher schon einen Tier-Sitter.

Die Zukunft
Die ist oft ungewiss. Ein Meerschweinchen wird aber bis zu acht Jahre, ein Kaninchen bis zu zehn Jahre alt und diese Zeit wollen sie am liebsten bei einem festen Besitzer verbringen.  

Tipp 2: Finde das Tier, das zu dir passt

Eure Bedürfnisse und die des Tiers sollten auf jeden Fall matchen. Wenn ihr also nachts euren Schlaf braucht, dann holt euch keinen Hamster. Der rennt nachts in seinem Laufrad und ihr macht kein Auge zu. Außerdem kuscheln Hamster nur ungern – sowohl mit euch, als auch mit ihren Artgenossen. Sie sind nämlich Einzelgänger. Packt ihr mehrere Hamster in einen Käfig, kann es sogar Tote geben. Ratten sind da anders. Die sind in Gruppen happy – ideal sind mindestens drei, besser aber noch mehr Tiere. Und trotzdem seid ihr nicht abgeschrieben, weil Ratten schnell soziale Bindungen zu ihrem Menschen aufbauen.

Tipp 3: Geh ins Tierheim, nicht in die Zoohandlung

Euer zukünftiger Mitbewohner wartet im Tierheim auf euch. Da rettet ihr gleich zwei – oder sagen wir anderthalb Tiere: das eine, das ihr mitnehmt und dann noch das, das den freigewordenen Tierheimplatz bekommt. Dadurch hat es nämlich auch die Chance, adoptiert zu werden. Wenn es aber doch unbedingt ein Tier vom Züchter sein soll, dann schaut nicht auf Portalen wie ebay-Kleinanzeigen. Da tummeln sich viele, die auf Masse züchten und das geht auf Kosten der Tiere.

Tipp 4: Beim Gehege gilt: Je größer, desto besser

Auch wenn ein Goldhamster nur eine knappe handgroß ist, braucht er mindestens einen Quadratmeter Grundfläche. Orientierung bieten da die Richtlinien der "Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V.", aber selbst die finden Tierschützer noch zu klein. Doch nicht nur das Gehege, auch das Laufrad muss groß genug sein, weil euer Nager sonst Rückenschmerzen kriegt. Allgemein ist wichtig, wie der Käfig eingerichtet ist: Plastik hat da nichts zu suchen.

Selbst ein kleines Tier bedeutet große Verantwortung. Wenn euch die zu groß ist oder ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr aber auch ehrenamtlich im Tierheim mithelfen – und dort erstmal testen, ob ihr eher der Hamster- oder doch der Kaninchentyp seid.

Sendung: Filter vom 18. April 2018 – ab 15 Uhr.