Bayern 2

Feuilleton

Safari - Szene aus dem Film | Bild: Neue Visionen zum Audio Töten als Pauschalurlaub Ulrich Seidls böser Film "Safari"

Tiere im Todeskampf, Touristen, die ihre Beute für Trophäenfotos arrangieren, und eine Jagdsprache, die all dem eine eigene Logik geben will: Ulrich Seidls Dokumentation "Safari", provokant und faszinierend, ist ein Urlaubsfilm über das Töten. [mehr]

Bildergalerien

Jusepe de Ribera, Brustbild eines Mannes, um 1613–1615 | Bild: bpk / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders zur Bildergalerie Hypo-Kunsthalle "Spaniens Goldene Zeit"

Im 17. Jahrhundert verlor Spanien seine Vorherrschaft in Europa - und erlebte eine Blüte der Kunst. Die Münchner Ausstellung versammelt große Namen des "Siglo de Oro" wie Velázquez, Ribera oder Murillo, zu sehen bis 26. März 2017. [mehr]


Maruki Iri & Toshi: Fire (Panel II) from Hiroshima Panels (series of 15 panels), 1950-82 | Bild: Maruki Gallery, Higashi-Matsuyama, Saitama, Japan, 180 x 720 cm, Maruki Gallery For The Hiroshima Panels Foundation zur Bildergalerie "Postwar" im Haus der Kunst Kunst zwischen Pazifik und Atlantik 1945-1965

"Unsere" Kunst der Nachkriegszeit war meist abstrakt und suchte Anschluss an die von den Nazis diffamierte Klassische Moderne. International ist das Postwar-Spektrum der Kunst weiter - und sehr erfahrungsgesättigt. Es beginnt mit der Atombombe. [mehr]


Regina Schmeken, 28.06.2016, Enver Şimşek, Nürnberg ("Blutiger Boden") | Bild: Regina Schmeken zur Bildergalerie "Blutiger Boden" Regina Schmeken fotografiert NSU-Tatorte

Die Fotografin Regina Schmeken hat in acht deutschen Städten Orte fotografiert, an denen der NSU kaltblütig Menschen ermordete oder verletzte. Ihre Bilder zeigen eine Normalität, die das Wissen um ihre Bedeutung mit Schrecken auflädt. [mehr]


Max Schreck in „Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens“ | Bild: Deutsche Kinemathek, Berlin zur Bildergalerie Lenbachhaus Hommage an Friedrich Wilhelm Murnau

Mit "Nosferatu", "Faust", "Der letzte Mann", "Sunrise" und "Tabu" schrieb Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau Filmgeschichte. Das Münchner Lenbachhaus widmet seiner so innovativen wie einflussreichen Filmsprache bis Ende Februar eine Ausstellung. [mehr]


Andreas Gursky: Der Rhein I | Bild: © Andreas Gursky /VG Bild-Kunst, Bonn 2016 zur Bildergalerie Bundeskunsthalle Bonn Der Rhein. Eine europäische Flussbiografie

Ruhig dahinströmend hält ihn Andreas Gursky fest, Joseph Beuys stellt sein verschmutztes Wasser aus und die Romantiker Loreley und Drachenfels. Die Bundeskunsthalle Bonn widmet der verkehrsreichen Wasserstraße eine Ausstellung. [mehr]


K49814: 11.000 Ohrenmarken eines Schlachttages | Bild: K49814 zur Bildergalerie Alltägliches Schlachten Münchner Stadtmuseum: "K49814 – Atmen ohne Pause"

Die Fotografin verbirgt sich hinter dem Pseudonym K49814 und erzählt mit Schwarzweißaufnahmen vom täglichen Geschäft des Tötens von Verwertens, ohne zu schockieren. Fotos, bei denen wir zweimal hingucken und ins Grübeln kommen. [mehr]

Bayern 2 präsentiert

Bamberger Literaturfestival | Bild: Bamberger Literaturfestival zum Artikel Bayern 2 präsentiert Bamberger Literaturfestival

Zum zweiten Mal werden Bamberg und Region zum literarischen Zentrum: Das Bamberger Literaturfestival wirbt vom 2. bis zum 18. Februar 2017 mit vielfältigen Lesungen - Prosa, Reportage, Gesellschaftskritik. Kommen Sie mit unseren namhaften Autoren ins Gespräch! [mehr]

Kunst

Buchtipp für Walter Schels und Beate Lakotta: Hände | Bild: S. FISCHER, Montage BR zum Audio "Hände" Fotograf Walter Schels über seine Handporträts

Die von Angela Merkel sind zupackend, die von Campino überraschend zart: Hände erzählen andere Geschichten als Gesichter. Deshalb widmet der Fotograf Walter Schels ihnen eigene Porträts, nun versammelt in einem Fotoband. [mehr]

Eine Iranerin bei der großen Teheraner Schau 2015 vor einem Bild von Mark Rothko | Bild: picture-alliance/dpa zur Bildergalerie mit Informationen Galerie ohne Bilder Berlin wartet auf die Farah Diba-Sammlung

"Die Teheran Sammlung. Dezember bis März 2017, Gemäldegalerie." Die Ankündigung auf der Seite der Staatlichen Museen zu Berlin ist merkwürdig. Das genaue Datum fehlt, ein ordentlicher Ausstellungstitel auch und das dazugehörige Gemälde von Jackson Pollock passt nicht zum Ort der Schau. [mehr]