Unternehmen - Organisation


27

BR schließt 2014 bei rückläufigen Erträgen mit leichtem Minus

Stand: 09.07.2015

Rundfunkgelände mit BR-Logo im Vordergrund | Bild: picture-alliance/dpa; Bearbeitung: BR

Die Gewinn- und Verlustrechnung des BR weist für 2014 einen Jahresfehlbetrag von 12,3 Millionen Euro aus. Durch entschiedene Sparmaßnahmen über alle BR-Direktionen hinweg konnte der Verlust gegenüber dem Vorjahr um 18,0 Millionen Euro reduziert werden. Die Vorgabe war, drei Prozent einzusparen unter der Maßgabe, die tragenden Kernelemente des Programms möglichst zu schonen.

In 2014 ergaben sich zusätzliche finanzielle Belastungen vor allem durch Sportgroßevents wie die Fußball-WM in Brasilien und die Olympischen Winterspiele in Russland sowie durch mehrstufige Gehaltstariferhöhungen, die sich auch auf die Höhe der Altersvorsorgeaufwendungen auswirkten. So lagen die Aufwendungen 2014 insgesamt mit 1.088,8 Millionen Euro um 2,0 Prozent über Vorjahresniveau.

Die Gesamterträge des BR summierten sich in 2014 auf 1.076,5 Millionen Euro und lagen damit um 3,8 Prozent über dem Vorjahr. Jedoch müssen davon "Mehrerträge" von 61,5 Mio. Euro, die sich rechnerisch als "Überschuss" über den von der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) ermittelten Bedarf ergeben, nach deren Vorgaben auf einem Sperrkonto zurückgelegt werden. Ein kleiner Teil davon, 0,8 Millionen Euro in 2014, erhöhte den Beitrag des BR zum ARD-internen Finanzausgleich. Über die Verwendung der Mehrerträge entscheiden die Länder.

Nach Abzug der Mehrerträge liegen die Erträge unter Vorjahreshöhe. Neben der Sperrung der Beitragsmehrerträge wurde zudem der Rundfunkbeitrag zum 1. April 2015 auf 17,50 Euro gesenkt.

Geschäftsbericht zum Download

Hier können Sie den gesamten Geschäftsbericht herunterladen. Downloads der einzelnen Teile finden Sie auf den folgenden Seiten.

Geschäftsbericht des BR 2014 Format: PDF Größe: 4,12 MB


27