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Transmediale Reportage "Wie es Euch gefällt"

Die Medienwelt erlebt einen grundlegenden Wandel. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, soziale Netzwerke und Smartphones, um sich zu informieren. Fernsehen und Internet wachsen zusammen, zunehmend werden fiktionale Formate direkt für das Netz produziert. Was bedeutet dies für die verschiedenen Medien und für das Geschichtenerzählen? Drei Reporter des BR werfen einen Blick in die digitale Zukunft von Radio, Fernsehen und Internet und bereiten ihre Ergebnisse in einer Radiosendung, einem Fernsehbeitrag und einem Web-Special auf.

Stand: 10.10.2013
Von links: Kristian Costa-Zahn (Head of Creation UFA) Phillip Brandts (Head of UFA Interactive), Robert Schöffel (Red. Telemedien, Bayerischer Rundfunk), Ulrike Köppen (BR) und Patricius Mayer (BR). | Bild: BR/Max Hofstetter

Mit den Helden unserer Lieblingsserien chatten, virtuelle Schafe hüten in der eigenen Wohnung, in filmische Räume eintauchen, sich frei in der Handlung bewegen, statt starr vor dem Fernseher einer vorgegebenen Perspektive folgen – ist das die Zukunft der Mediennutzung? In der transmedialen Reportage "Wie es Euch gefällt" werfen die drei Reporter Patricius Mayer, Ulrike Köppen und Robert Schöffel einen Blick in die digitale Zukunft von Radio, Fernsehen und Internet und suchen nach den Mediengrenzen, die immer mehr verfließen.

Zunächst beleuchten die Reporter in einer 60-minütigen Radiosendung auf Bayern 2 neue Dimensionen des Geschichtenerzählens und fragen: Was passiert, wenn wir mit Filmen nicht mehr nur in eine neue Welt eintauchen, sondern die fiktive Welt in die reale Welt einbricht?
Fortgesetzt wird die Reportage im Anschluss im Bayerischen Fernsehen, wenn das Reporter-Trio dem Phänomen der erweiterten und virtuellen Realität nachgeht. Die drei Reporter stellen fest, dass die heutige Technik erstaunlich nahe an Science-Fiction-Fantasien wie das aus der Fernseh- und Kino-Serie "Star Trek" bekannte "Holodeck" heranreicht. Wird es in der Zukunft vielleicht sogar möglich sein, so tief in virtuelle Welten einzutauchen, dass wir sie für real halten?
Da transmedial natürlich auch interaktiv bedeutet, können die Hörer und Zuschauer ab Anfang November auf www.br.de/wie-es-euch-gefaellt das Thema zusätzlich interaktiv erkunden und können den Links folgen, über die in Fernsehen und Radio gesprochen wurde.Die unterschiedlichen Medienformate werden in einer Web-Reportage gebündelt. In einem interaktiven Player können sich die User ihren Weg durch die Interviews bahnen und selbst entscheiden, wo und wie tief sie eintauchen wollen – eben wie es ihnen gefällt.

Transmediale Reportage in Hörfunk, Fernsehen und Internet

Bayern 2
3. November 2013, 22.05 Uhr
Zündfunk Generator
Ein Blick in die digitale Zukunft von Radio, TV und Internet

Bayerisches Fernsehen
3. November 2013, 23.15 Uhr
KINO KINO EXTRA
Wie es Euch gefällt
Ein Blick in die digitale Zukunft von Radio, Fernsehen und Internet

BR.de
Ab Anfang November
www.br.de/wie-es-euch-gefaellt
Web-Reportage


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