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Hildegard-von-Bingen-Preis Auszeichnung für Ulrich Wilhelm

Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks ist der diesjährige Preisträger des renomierten Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik. Das Kuratorium würdigte in seiner Begründung Wilhelms Konzept der "Trimedialität“ und sieht in ihm "einen der bedeutenden Gestalter und Vordenker in den Welten von Kommunikation, Information und Publizistik".

Stand: 10.09.2016

BR-Intendant Ulrich Wilhelm | Bild: BR / Andreas Müller

Nachfolgend die Pressemitteilung, die das Kuratorium Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik veröffentlicht hat:

Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks, erhielt am Samstag, den 10. September in der Aula des Bischöflichen Priesterseminars St. Bonifatius in Mainz den Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik 2016.

"Ulrich Wilhelm, gelernter Jurist und Journalist, vormals Chef des Bundespresseamtes und Regierungssprecher zweier Koalitionen unter Angela Merkel, seit 2011 Intendant des Bayerischen Rundfunks, stellt den tiefgreifenden Umbrüchen in der Welt der Medien eine Neuausrichtung seines Senders entgegen. Wilhelms Konzept 'Trimedialität’ reagiert auf Veränderungen in Journalismus, Publizistik und dem Bereich Informationen, hervorgerufen insbesondere durch das Internet und die damit zusammenhängende Digitalisierung. Der erfahrene Journalist will die Bündelung der Ziele und Aufgaben von Radio, Fernsehen und Internet."

Das Kuratorium Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik in seiner Begründung

Laudator Helmut Ahrens, Vorsitzender des Kuratoriums, erkennt in Ulrich Wilhelm "einen der bedeutenden Gestalter und Vordenker in den Welten von Kommunikation, Information und Publizistik”.

"Ich möchte mich beim Kuratorium herzlich für diese Auszeichnung bedanken, die mich sehr ehrt und freut. Der Hildegard-von-Bingen-Preis, vergeben von einem intermedialen Kuratorium von herausragenden Kolleginnen und Kollegen, ist etwas Einmaliges! Der ‚sprachmächtige, hellsichtige und aussagekräftige Qualitätsjournalismus’, den der Preis fördert, ist vor dem Hintergrund der rasanten digitalen Entwicklung wichtiger denn je. Wir dürfen nicht den sozialen Netzwerken die Meinungsbildung überlassen. Der gesellschaftliche Diskurs und das demokratische Miteinander, das uns verbindet, bleiben auf guten und verantwortungsbewussten Journalismus angewiesen."

Ulrich Wilhelm bei der Verleihung in Mainz

Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik

Der Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ist mit 10.000 Euro dotiert. Ulrich Wilhelm kündigte an, das Preisgeld zugunsten des geplanten Münchner Konzertsaals zu spenden. Der Saal, zu dessen Erstellung auch private Spenden beitragen sollen, wird unter der Federführung des Freistaats Bayern gebaut, der Architekten-Wettbewerb soll in Kürze beginnen.

Sandra Maischberger, Moderatorin der nach ihr benannten Talkshow, Autorin, Produzentin, übergab die Auszeichnung. Helmut Markwort, Gründungschefredakteur und Herausgeber des Magazins Focus, blickte in seinem Grußwort auf die über 20-jährige Geschichte des Hildegard-von-Bingen-Preis zurück. Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Stadt Mainz, betonte die enge Verbindung der traditionsreichen Auszeichnung mit der Medienstadt.

Das Kuratorium, welches den Preis vergibt, hat seinen Sitz in der Hildegard-von-Bingen-Gesellschaft für Publizistik und Zeitgeschichte.

Die Pressemitteilung zum Download Format: PDF Größe: 654,67 KB


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