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Videokunstprojekt BR-Koproduktion "Manifesto" beim Prix Italia erfolgreich

Die BR-Koproduktion "Manifesto" von Julian Rosefeldt ist am Sonntag, 1. Oktober 2017, beim Prix Italia in Mailand in der Kategorie "TV Performing Arts" ausgezeichnet worden.

Stand: 02.10.2017

Szene aus "Manifesto" mit Cate Blanchett | Bild: BR/Julian Rosefeldt

Aus der 13-teiligen Videokunstinstallation "Manifesto", in der die Schauspielerin Cate Blanchett in zwölf verschiedene Rollen schlüpft und Künstlermanifeste rezitiert, entstand ein Festivalfilm, der bereits im Frühjahr bei "Kino der Kunst" in München geehrt wurde. Im Januar 2017 hatte der Film beim Sundance Filmfestival in den USA seine Weltpremiere und zählte dort zu den 13 besten Filmen.

"Manifesto" ist eine Hommage an die literarische Schönheit der Künstlermanifeste, die im 20. Jahrhundert verfasst wurden und zugleich ein Plädoyer für politisches Aufwachen. An verschiedenen Schauplätzen rezitiert Cate Blanchett eine Textcollage aus der Geschichte des kulturellen Manifests – darunter Pamphlete von Künstlergruppen wie den Futuristen, Dadaisten, Suprematisten oder Situationisten. Der Film bringt sowohl die performativen Elemente als auch die politische Bedeutung dieser Erklärungen zum Ausdruck, die oftmals als provokative Aufforderung geschrieben wurden, den Aufstand zu proben und zu handeln.

Informationen zum Film

Buch und Regie: Julian Rosefeldt
Darstellerin: Cate Blanchett
Redaktion BR: Cornelia Ackers
Produktion: Julian Rosefeldt und Schiwago Film in Kooperation mit dem BR , gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg
Homepage: http://story.br.de/manifesto/


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